Nicht nur bei jungen Fahrern, sondern mittlerweile bei beinahe allen Altersklassen ist Auto Tuning schwer angesagt. Denn die Veränderung des Aussehens und die Verbesserung der Leistungen sorgen nicht nur für mehr Fahrspaß und Freude am Fahrzeug, sondern können den Widerverkaufswert eines Autos auch deutlich steigern.

Dabei muss Auto Tuning nicht immer viel Geld oder Zeit kosten. Oftmals lassen sich bereits mit kleinen Änderungen große Wirkungen erzielen. Grundvoraussetzung ist natürlich immer, dass der Wagen in Schuss und sauber gehalten wird. Dazu gehören die Innenreinigung bei den Autositzen wie eine gute Autopolitur.

Verschiedene Möglichkeiten beim Auto Tuning

Auto Tuning macht den Wagen wertvoller

Auto Tuning macht den Wagen wertvoller

Zunächst einmal müssen beim Auto Tuning zwei unterschiedliche Bereiche unterschieden werden. Beim reinen Styling des Autos werden vor allem kosmetische Veränderungen vorgenommen, welche kaum Auswirkung auf das Fahrverhalten oder die Fahrsicherheit des Fahrzeuges haben. Beim Tuning hingegen wird das Auto so verändert, dass sich das Fahrverhalten oder auch die Leistung des Fahrzeuges spürbar verändert und verbessert. Von einem umfassenden Auto Tuning spricht man, wenn beide Elemente gleichermaßen eingesetzt werden, um ein optimales Endergebnis zu erzielen.

Auto Tuning: TÜV ist das Maß aller Dinge

Beim Auto Tuning spielt vor allem der TÜV eine wichtige Rolle. Denn viele Elemente – sowohl beim Tuning als auch beim Styling – müssen vom TÜV separat abgenommen und eingetragen werden. Einzig Autozubehör und Tuning-Elemente mit bereits vorhandener Allgemeinen Betriebserlaubnis oder ohne Auswirkungen auf die Fahrsicherheit und die Eigenschaften des Fahrzeuges, können ohne einen Besuch beim TÜV verändert werden. Es ist wichtig sich bereits im Vorfeld mit den gängigen Bestimmungen auseinanderzusetzen. Denn im schlimmsten Fall müssen die Auto Tuning-Elemente wieder entfernt werden, wenn diese vom TÜV nicht zertifiziert und eingetragen werden. So sind nicht nur die Arbeitsstunden, sondern auch die Anschaffungskosten umsonst getätigt worden.

Gute Beispiele für ein umfassendes Styling

Auto Tuning: Auch auf den Auspuff kommt es an

Auch auf den Auspuff kommt es an

Ein beliebtes Auto bei Tunern ist der Golf von Volkswagen. Vor allem die älteren Modelle erfreuen sich hoher Beliebtheit. Diese werden vor allem gerne mit modernen und leistungsstärkeren Leuchtmitteln und Lampen ausgestattet, was dem Fahrzeug einen moderneren Look verleiht. Viele dieser Lampen, beispielsweise mit LED-Einsatz, verfügen bereits über eine Allgemeine Betriebserlaubnis und können somit problemlos im Golf verbaut werden. Andere Lichtelemente, beispielsweise eine Unterbodenbeleuchtung, müssten beim TÜV vorgeführt werden. Diese erhalten aufgrund ihrer ablenkenden Wirkung keine Freigabe durch die Prüfer.

Aussehen und Leistung in einem lassen sich beispielsweise durch neue und bessere Auspuffanlagen ermöglichen. Diese können leicht montiert werden und bieten neben einem satteren Sound auch eine bessere Abführung der Abgase. Die Anlagen müssen allerdings in den meisten Fällen beim TÜV eingetragen werden, weswegen man in diesen Bereichen nur auf hochwertige Hersteller zurückgreifen sollte. Anders sieht es mit veränderten Endrohren aus. Diese verändern nur das Aussehen des Fahrzeugs, ohne auf die Auspuffanlage einzuwirken. Diese werden in vielen Fällen ebenfalls mit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis ausgestattet und können direkt genutzt werden.

Funktional und dennoch schön sind unter anderem Veränderungen am Dach des Fahrzeuges. Viele Fahrzeuge können nachträglich mit einer Dachreling ausgestattet werden. Auch dies fällt unter den Bereich Auto Tuning, verändert sich die Silhouette des Autos doch deutlich. Darüber hinaus lassen sich somit neue Befestigungsmöglichkeiten für Dachträger und ähnliches schaffen, so dass auch die Funktionalität des Fahrzeuges spürbar erhöht wird. Auch diese Elemente werden in der Regel mit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis ausgeliefert und können sofort verwendet werden.