Urlaubszeit ist Reisezeit. Immer mehr Urlauber entscheiden sich dafür, die Reise mit dem Auto anzutreten. Besonders, wenn man mit Kind und Kegel unterwegs ist, ist ein Road-Trip eine gute Alternative zur Flugreise.

Man kann genug Gepäck und Proviant mitnehmen und hat außerdem die Möglichkeit, seine Reise ganz nach eigenen Wünschen zu gestalten.

Etappen – Auf die richtige Planung kommt es an

Der Weg ist das Ziel. Wer kennt es nicht, das Gequengel der Kinder auf dem Rücksitz, die schon kurze Zeit nach der Abfahrt fragen: „Wann sind wir da?“ Besonders für Kinder ist die Aufteilung der Reise in kürzere Etappen wichtig. Etappenziele können besondere Sehenswürdigkeiten, ein schöner Badesee oder eine empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeit auf der Reiseroute sein. So sind die Reisenden genauso entspannt wie die Autofahrt selbst, weil sie im eigenen Tempo angegangen wird. Druck wird genommen und die Reise entschleunigt. Reisende sollten sich daher schon vor der Abfahrt  über die Strecke informieren, um unterwegs genug Pausen einzulegen. Mittels Google Maps oder entsprechenden Reise-Apps kann man die Fahrt entsprechend planen, sodass sie stressfrei verläuft und schon Teil des Urlaubs ist.

Pausen einplanen

Kinder bestens geschützt in einem Volvo. Foto: Volvo

Kinder bestens geschützt in einem Volvo. Foto: Volvo

Bei langen Autofahrten im Sommer ist es empfehlenswert, alle zwei Stunden eine Pause einzulegen – vor allem mit Kindern. Die Pausen sollen dazu dienen, frische Luft zu schnappen, sich zu strecken und sich die Beine zu vertreten, umso die sich einschleichende Müdigkeit zu bekämpfen und die Konzentration zu stärken. Für einen Zwischenstopp an deutschen Autobahnen eignen sich neben Tankstellen und Raststätten insbesondere für Familien Autohöfe besonders gut. Diese sind meist sehr kinderfreundlich ausgerichtet und verfügen über bunte Kinderecken oder abwechslungsreiche Spielplatzbereiche. In den Restaurants gibt es oftmals Kindergerichte und die Sanitäranlagen sind mit Wickeltischen ausgestattet, die für beide Elternteile zugänglich sind. Die Preisvergleichsplattform idealo bietet hier eine Auflistung kinderfreundlicher Autohöfe und Raststätten.

Die Zeit zwischen Etappen sinnvoll nutzen

Auch wenn Stopps auf Autohöfen oder Raststätten eingelegt werden, sollten Reisen mit dem Auto immer genug Proviant mit an Bord sein. So gehören in die Kühltasche neben Butterbroten und genug Wasser kleine Snacks, die auch während der Fahrt immer mal genascht werden können. Für den Fahrer kann eine Unterzuckerung durch die daraus resultierende mangelnde Konzentration gefährlich werden, und auch wegen Hunger quengelnde Kinder können mit Gemüsesticks, Buletten oder Keksen bestochen werden. Gleichermaßen wirksam sind Hörspiele, Bücher, oder Filme auf dem Tablet. So steht einem entspannten Familienurlaub mit dem Kombi nichts mehr im Wege.