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Mit dem Kombi an die Costa del Sol

Bei rund 320 Sonnentagen im Jahr eignet sich die Costa del Sol hervorragend für ein Abenteuer mit dem Kombi. Erkunden Sie die wunderschönen Sehenswürdigkeiten mit dem Auto und lassen Sie sich dabei nicht stoppen. Mit einer Luftmatratze lässt sich das Gefährt auch simpel in einen praktischen Schlafplatz umwandeln, sodass es gar nicht unbedingt nötig ist in einen der Hotels zu übernachten.

Und die gibt es dort wirklich zahlreich, denn aufgrund des großartigen Klimas ist die spanische Küste ein echter Magnet für Touristen; schon seit Jahrzehnten verdient die Region ihr Geld mit den Urlaubern. Grund genug, um auf Entdeckungstour zu gehen.

Costa del Sol: Für Kombis geeignet

Die Gründe, warum Sie gerade mit einem Kombi in den Urlaub fahren sollten, liegen dabei auf der Hand. Zum einen lässt sich bequem das gesamte Gepäck ohne große Probleme im Kofferraum verstauen und zum anderen können Sie bei Bedarf sogar im Gefährt nächtigen. Die Reise gestaltet sich also durchaus komfortabel. Generell ist der Urlaub mit dem Auto entspannt, da die Fahrzeit frei eingeteilt werden kann. Außerdem sind die Urlauber dann am Reiseziel flexibler, wenn es darum geht, von Ort zu Ort zu gelangen. Also Ihrem Abenteuer mit dem geliebten Kombi steht absolut nichts mehr im Wege. Es wäre ratsam sich vorher nochmals über die Verkehrsregeln in Spanien zu informieren, beispielsweise liegt die Höchstgeschwindigkeit auf spanischen Autobahnen bei 120 Stundenkilometern. Bußgelder starten erst ab 90 Euro und in der Höhe sind keine Grenzen gesetzt, also Obacht.

2400 Kilometer bis zur Costa del Sol

Jetzt geht es zum vergnüglichen Teil: Die Strecke von Deutschland variiert natürlich vom Startpunkt, aber der Mittelmaß liegt bei ca. 2.400 Kilometern; die 20-stündige Fahrt vergeht jedoch in der Regel wie im Flug, Pausen mit Übernachtungen sind empfehlenswert. Erstmal angekommen, beginnt dann der entspannte Teil. An der Küste gibt es lange wunderschöne Strände, barfuß kitzelt der Sand zwischen den Zehen. Soweit das Auge reicht, gibt es stahlblaues Wasser, welches zum Baden einlädt. Wo Sie Ihre Entdeckungsreise an der Costa del Sol starten, ist natürlich abhängig von Ihren eigenen Vorlieben und Interessen. Fuengirola ist vor allem beliebt bei entspannungssuchenden Touristen, während in Torremolinos der Bär steppt und in Marbella sich die Prominenz tummelt.

Fuengirola gilt als besonders freundlich gestaltet, das idyllische Städtchen lädt jeden Besucher zu einem Streifzug ein. Das Castillo de Sohail, eines der primären Wahrzeichen, wurde bereits im Jahre 956 erbaut. Die unglaublich imposante Festung diente zunächst der Verteidigung, heute finden dort regelmäßig kulturelle Veranstaltungen sowie Rock- und Popkonzerte statt. Des Weiteren gibt es in Fuengirola einen schönen Bioparc. Der liebevoll eingerichtete Zoo basiert auf einem neuen Konzept, die Gehege der Tiere sind sehr stark an ihren natürlichen Lebensraum angelehnt. Der Besuch hier ähnelt daher eher einer Safari als dem Spaziergang durch einen Tierpark. Genauso beeindruckend, jedoch weniger tierisch, geht es auf der Paseo Maritimo Promenade weiter. An der Küste entlang stehen Karussells, es laden zahlreiche Cafés zum Zwischenstopp mit leckerem Kuchen ein.

1 Costa Del Sol Gibraltar

Costa Del Sol Gibraltar                                 Foto: Wikimedia

In Marbella hingegen geht es richtig heiß her: Egal, ob Sie richtig lecker essen oder eine grandiose Party feiern möchten, hier ist wirklich alles möglich. Die spanische Küche können Sie dort in allen Facetten in schicken Restaurants mit traumhaften Blick genießen. Ausgesprochen beliebt sind Gerichte mit Meeresfrüchte wie die traditionelle Paella. Mit dem schönen Gefühl der Sättigung geht es dann rein ins bunte Nachtleben. Besonders beliebt ist hier beispielsweise das angesagte Nikki Beach, welches auch tagsüber für legendäre Strand- bzw. Pool-Partys berühmt ist. Die Location liegt direkt am Strand und bietet ein famoses Panorama. Zu heißen Latin Beats können Sie, mit einem Glas Champagner in der Hand, die Hüften kreisen und die Nacht ausklingen lassen. Nach der durchzechten Nacht lässt sich im Jachthafen Puerto Banús noch ein wenig die Seele baumeln, bevor es dann weiter zur nächsten Stadt geht.

Ruhe und Entspannung nach der langen Autofahrt

In den Reiseratgebern wird Torremolinos oftmals als ungemütlich beschrieben: grau, lieblos, verkommen. Doch wenn Sie der Stadt erstmal eine Chance gegeben haben, dann wird Ihre Begeisterung keine Grenzen finden. Ruhe und Entspannung finden Sie hier jedoch vergebens, stattdessen stehen Spaß und Action auf dem Programm. Der überregional bekannte AquaPark ist beispielsweise mit vielen tollen Rutschen ausgestattet, das kühle Nass ist eine willkommene Abwechslung zum sonst recht warmen Wetter. Nach dem Schwimmen lohnt es sich die Umgebung zu erkunden. Auch in Torremolinos gibt es eine traumhafte Promenade, die zu einem Ausflug einlädt. Bars und Restaurants finden Sie hier ebenfalls zahlreich, denn diese Stadt ist bekannt für die Möglichkeiten der turbulenten Abendgestaltung.

Praktisch für die Anreise mit dem Kombi: all diese Städte sind an der Costa del Sol durch die A7 verbunden. Innerhalb einer Stunde können Sie so ohne Schwierigkeiten zwischen ihnen pendeln und auch noch weitere Destinationen dazwischen erkunden.