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Mercedes E-Klasse Kombi: T-Modell bietet maximale Sicherheit

Der Mercedes E-Klasse Kombi ist in seiner aktuellen Baureihe einer der komfortabelsten, geräumigsten und sichersten Auto-Kombis auf dem deutschen Markt. Ein echtes Vorbild.

Als Mercedes-Kombi der oberen Mittelklasse hat das E-Klasse T-Modell Laderaum und Luxus perfekt verbunden. Nicht nur als Limousine, Coupé oder Cabriolet macht die E-Klasse einen eleganten Eindruck auf der Straße, auch der Kombi als Mercedes E-Klasse T-Modell schafft es, das Fahrgefühl eines Mercedes mit der Geräumigkeit eines Kombis zu verschmelzen.

Die Geburt der E-Klasse datiert dabei auf 1993. Hier stellte Mercedes mit der zweiten Modellpflege zeitgleich auch die Modellbezeichnungen um. Seitdem gilt die W 124 als E-Klasse und damit als Limousine der oberen Mittelklasse, das erste Fahrzeug der Baureihe W 124 rollte aber bereits 1984 vom Band. Der entsprechende Kombi S 124 (S für Stationswagen) wurde auf der IAA 1985 erstmals vorgestellt und bis 1996 produziert.

Tradition und Geschichte beim Mercedes E-Klasse Kombi

Familienfeier vor italienischer Kulisse: Die Mercedes-Benz T-Modelle der Baureihen S 123, S 211, S 210 und S 124 (von links).

Vor italienischer Kulisse: Die Mercedes-Kombis der Baureihen S 123, S 211, S 210 und S 124 (von links). Foto: Daimler

Das T im T-Modell steht für Touristik und Transport und erweitert seit jeher die Limousinen von Mercedes um die entsprechende Kombi-Variante. Im Falle der E-Klasse als Kombi der oberen Mittelklasse. Die E-Klasse erfreut sich bei deutschen und auch europäischen Fahrern großer Beliebtheit und ist seit 2007 wieder meistverkauftes Automobil seiner Klasse. Diesen Titel hielt die E-Klasse jahrzehntelang. Lediglich 2005 und 2006 konnten die Ingolstädter mit dem Audi A6 der Stuttgarter Autoschmiede Konkurrenz machen. Ein Indikator für die ausgezeichnete Qualität der E-Klasse ist vor allem die Anzahl der Privatzulassungen, die für ein Fahrzeug dieser Klasse ungewöhnlich hoch ist.

1. Generation S 124 (1985 bis 1996)

Ahnengalerie mit Ladevermögen: Mercedes-Benz T-Modelle der Baureihen S 123, S 124, S 210 und S 211 (von links).

Ahnengalerie mit Ladevermögen: Mercedes T-Modelle der Baureihen S 123, S 124, S 210 und S 211 (v.l.). Foto: Daimler

Streng genommen gibt es die E-Klasse erst mit der Einführung der neuen Modellbezeichnungen 1993, allerdings wäre dies etwas zu kleinteilig gedacht. De facto ist der W 124 seit 1984, der S 124 seit 1985 auf dem Markt. Besonders am Mercedes E-Klasse T-Modell der ersten Generation war die elektrisch schließende Kofferraumklappe ein Novum. Der S 124 ähnelte ansonsten dem W 124, das voluminöse Heck einmal ausgenommen. Fahrwerk, Bremsen und Aggregate wurden lediglich so weit modifiziert, um der höheren Nutzlast Herr zu werden. Insgesamt wurden 340.503 Modelle vom ersten Mercedes E-Klasse Kombi produziert. Auch ein gut erhaltener S 124 erfreut sich nicht nur bei Sammlern immer noch gehöriger Beliebtheit.

Optisch hat sich der E-Klasse Kombi ins kollektive Gedächtnis gebrannt, kein Wunder: Schließlich wurde das T-Modell über ein Jahrzehnt lang  produziert und ist ein echter Klassiker. Klare Kanten und ein 143 PS-starker Motor machen den S 124 zu einer geräumigen Ikone der Mittelklasse.

2. Generation S 210 (1996 bis 2003)

Die Mercedes-Benz Baureihe S 210 von 1995 setzte die Erfolgsgeschichte vom Mercedes E-Klasse Kombi fort.

Die Mercedes-Benz Baureihe S 210 von 1996 setzte die Erfolgsgeschichte vom Mercedes E-Klasse Kombi fort. Foto: Daimler

In den 90er-Jahren war die obere Mercedes Mittelklasse von der ästhetisch eher fragwürdigen Entscheidung geplagt, die Frontscheinwerfer zu trennen. Die Kulleraugen sind ein deutlich sichtbarer Relikt ihrer Zeit, vollenden aber immerhin die auch ansonsten abgerundete Form, die das T-Modell insgesamt prägt. An reinem Ladevolumen bietet der S 210 immerhin 600 Liter (bei hochgeklappter Rückbank). Dieses Fassungsvermögen lässt sich (bei heruntergeklappter Rückbank) auf 1975 Liter erhöhen. Insgesamt verkaufte Mercedes von der 2. Generation der E-Klasse mehr als 1,6 Millionen Modelle, darunter auch knapp 280.000 Kombis. Auch wenn die Baureihe um W und S 210 generell als verlässlich gilt, litten viele Karosserien der zweiten Generation auch recht jung unter Rostproblemen. Modelle ab 2000 kämpfen mit ihren digitalen Displays derzeit auch häufig mit Pixelfehlern.

3. Generation S 211 (2003 bis 2009)

Reisemobil mit Charme: Das T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse der Baureihe S 211.

Reisemobil mit Charme: Das T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse der Baureihe S 211. Foto: Daimler

Der Facelift mit der neuen Baureihe tat dem S 211 sichtlich gut, die Front wirkte ab 2003 deutlich dynamischer und sportlicher. Vorbei waren die Zeiten der eher biederen E-Klasse. Stattdessen begeistert das Mercedes E-Klasse T-Modell der dritten Generation mit kraftvoller Linienführung. Mercedes bewarb den neuen oberen Mittelklassekombi passend dazu auch mit dem Slogan „Die Kunst der Verführung“. Hinter dem neuen T-Modell steckte mehr als nur eine neue Produktgeneration, Entwicklungskosten in Höhe von zwei Milliarden Euro und eine vierjährige Entwicklungszeit zeigten den Stellenwert, den der Kombi bei Mercedes einnahm. Das Ergebnis war eine noch sicherere Karosserie, ein niedrigerer Verbrauch durch das Fünfgang-Automatikgetriebe und ein trotz des aerodynamischeren Aussehens größerer Kofferraum (540 Liter).

Als 2001 bereits Bilder des neuen T-Modells kursierten, zog Mercedes sogar den Verkaufsstart um drei Monate vor: mit dem S 211 in der Pipeline wollten Kunden den S 210 partout nicht mehr kaufen. Ab 2006 fanden sich auch intelligentes Licht in Front- und Rückscheinwerfern, wodurch die Beleuchtung sich den Fahrbedingungen anpasst.

4. Generation S 212 (2009 bis 2016)

Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell, E 300 BlueTEC Hybrid.

Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell, E 300 BlueTEC Hybrid. Foto: Daimler

Auf der IAA 2009 feierte das Mercedes E-Klasse T-Modell der vierten Generation seine Premiere unter den Augen der Öffentlichkeit. Die Rundungen der frühen 2000er wichen mit dem W 212 und dem entsprechenden T-Modell nun wieder klaren Kanten. Die Frontschweinwerfer der vierten Generation waren zwar immer noch in die vier Augen geteilt, aber klare Ecken machten dies 2009 zu einem echten Hingucker. Geblieben sind die aufsteigenden Rundungen in der Fahrerkabine und dem Fahrzeugdach, die Linienführung lässt auch das T-Modell wie eine Raubkatze in Lauerstellung auf der Straße kleben.
Serienmäßig enthalten war nun auch die Start-Stopp-Automatik BlueEffiency.

Neu im S 212 waren zwei (optionale) Kindersitze für den Kofferraum, wodurch zwei Kinder (zugelassene Sitzhöhe max. 1,40m) im Kofferraum Platz nehmen durften. Aufgerichtet konnten diese Sitze auch zwei weitere erwachsene Fahrgäste transportieren, dann allerdings entgegen der Fahrtrichtung.

5. Generation S 213 (seit 2016)

Leichtmetallräder von Mercedes-Benz am E-Klasse All-Terrain: 12-Speichen-Rad, 48,3 cm (19 Zoll)

Leichtmetallräder von Mercedes-Benz am E-Klasse All-Terrain: 12-Speichen-Rad, 48,3 cm (19 Zoll). Foto: Daimler

Die aktuelle Kombi-Generation des T-Modells der E-Klasse wurde im Juni 2016 vorgestellt und steht seit September 2016 bei den Händlern. Große Änderungen im Vergleich zur Vorgängergeneration gibt es innen wie außen. Äußerlich hat der Facelift die E- Klasse noch einmal sportlicher und dynamischer gemacht, durch die geschwungenen Kanten an Grill und Frontscheinwerfern, sowie das markante Umschmeicheln der Vorderräder sieht auch das Mercedes E-Klasse T-Modell von vorne aus wie ein waschechter Sportwagen. Diese Sportlichkeit ist aber mehr als ein oberflächlicher Look, 4,7 Sekunden braucht Mercedes‘ oberer Mittelklassekombi von 0 auf 100 km/h. Allerdings nur in der AMG-Variante, die nicht nur mehr Leistung, sondern auch den typischen Diamantgrill bringt. Die Rückfahrkamera: inzwischen serienmäßig.

Mit der Offroad-Edition All Terrain macht Mercedes selbst den eigenen Geländewagen der M- und G-Klasse Konkurrenz, denn erstmals (erhältlich war diese Variante ab 2017) wurde ein T-Modell geländegängig. So viel Sportlichkeit zwang Mercedes aber auch zu Kompromissen, so ist die Ladefähigkeit auf 640 bis 1820 Liter eingeschrumpft. Das mag im Vergleich zum S 212 zwar enttäuschen. Der Konkurrenz enteilt Mercedes damit aber immer noch mühelos. Höchstens BMW ist mit dem 5er Touring und bis zu 1700 Litern ansatzweise auf Schlagdistanz.

Die fünfte Generation bietet optisch und performativ viel Möglichkeit für Individualisierungen. Eine serienmäßige Neunstufenautomatik überträgt zwischen 150 und 612 PS auf die Straße. Diese Leistungs- und Ausstattungsspanne lässt sich aber auch an den Einstiegspreisen ablesen, das T-Modell kann zwischen 48.903 und 124.688- Euro kosten.

Mercedes E-Klasse Kombi ist Inbegriff der oberen Mittelklasse

Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ T-Modell, diamantweiß, Innenausstattung: Schwarzes Nappaleder mit grauen Ziernähten;Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 206 g/km*

Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ T-Modell. Innenausstattung: Schwarzes Nappaleder mit grauen Ziernähten. Foto: Daimler

Die Mercedes E-Klasse ist in ihrer inzwischen 5. Generation die Stuttgarter Krönung von Luxus, Design und Performance. Dies gilt für die Limousine ebenso wie für den Kombi, der trotz seiner sportlichen Anleihen viel Laderaum mit sich bringt. Wirklich sehenswert sind die Verkaufszahlen vom Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell vor allem in Deutschland. Hierzulande verkauft sich das T-Modell ungefähr ebensogut wie die Limousine. Verbunden mit einer modernen Innenausstattung, die auf fließende Formen und moderne Technik setzt, macht die E-Klasse in ihrer aktuellen Inkarnation mehr Spaß als je zuvor.

Mercedes E-Klasse Kombi besonders sicher

Mercedes E-Klasse Kombi innen

Mercedes E-Klasse Kombi innen

Gleich ob sparsamer Diesel oder schneller AMG-Renner, schneidet der Mercedes E-Klasse Kombi auch in puncto Sicherheit stets mit besten Werten ab. So erreichte die E-Klasse beim Euro NCAP-Crashtest im Herbst 2009 fünf von fünf möglichen Sternen.

Nahezu sämtliche optionalen Ausstattungen, die für die Mercedes-Benz E-Klasse Limousine erhältlich sind, werden auch für den Mercedes E-Klasse Kombi angeboten. Das Interieur ist mit einer Vielzahl von Optionen an die Wünsche des Kunden anpassbar. Sogar eine dritte Sitzreihe (nur für Kinder geeignet) ist ab Werk verfügbar. Die zwei zusätzlichen Fahrgäste sitzen auf den bündig versenkbaren und ausklappbaren Sitzen dann entgegen der Fahrtrichtung.

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