//VW Passat Variant: Familienauto und Dienstwagen

VW Passat Variant: Familienauto und Dienstwagen

Bei dem VW Passat Variant handelt es sich um die Kombiversion des VW Passat aus dem Hause Volkswagen. 1972 wurde der erste VW Passat, der sich aus dem Audi 80 ableitete, vorgestellt. Es handelte sich um ein alltagtaugliches und dabei von Design sowie Ausstattung her für die damalige Zeit sehr ansprechendes Mittelklassemodell für die VW-Familie.

Der Passat wies innovativ im Gegensatz zu seinen Vorgängern wassergekühlte Motoren und einen Frontantrieb auf. Die Kombi-Variante des Passats war von Anfang an bei den Kunden sehr beliebt. Der Variant galt als besonders formschön, zuverlässig und praktisch, was auch die aktuellen Passat-Modelle kennzeichnen soll. Kombi ist bei Volkswagen Programm: Seit 40 Jahren bietet der Autobauer mit dem Modell VW Passat Variant wohl eines der beliebtesten Fahrzeuge für Familien an.

Mittlerweile hat sich der Einsatzzweck des VW Passat Variant sogar erweitert. Das komfortable Konzept ist auch als Firmenwagen gefragt. Viele Familien dürften ganze Dekaden über das Wort „Kombi“ mit dem VW Passat Variant gleichgesetzt haben. Außerdem galt er als das Außendienstfahrzeug schlechthin. Der Name Passat bezieht sich auf die Passatwinde, während Variant für die Praktikabilität des Kombis steht. Es gibt den VW Passat Variant inzwischen in der 8. Generation.

Die Modellreihen VW Passat Variant

Volkswagen Passat GTE Variant

Volkswagen Passat GTE Variant. Foto: VW

Beim Passat Kombi kam es immer wieder zu Überholungen des Motoreinbaus. Bis zu der B2-Baureihe wies der Passat einen längs eingebauten Motor auf, somit wurden die für den Audi 80 erstellten Reihenfünfzylinder für den Längseinbau verwendet. Ab der B3-Baureihe kamen Motoren mit Quereinbau zum Einsatz. Hier kam es dann auch zur Entwicklung der Sechszylinder-VR-Motoren. Mit dem Wechsel der Modelle zur B5-Baureihe stieg VW wieder auf den Längseinbau der Motoren um. Somit war es möglich, den V6-Motor von Audi unterzubringen. Mittlerweile wurde auch der W8 produziert, ein Passat mit einem Achtzylindermotor. Ab der B6-Baureihe wechselte VW wiederum zum quer eingebauten Motor, da nun der neue VR-Motor mit Sechszylindertechnik hergestellt wird.

Die erste Generation B1 (1973 bis 1980)

VW Passat Variant 1976

VW Passat Variant 1976. Foto: Volkswagen

Der VW Passat Variant wurde mit einem Vierzylindermotor und Leistungen zwischen 55 und 85 PS angeboten. Die Passat Modelle waren fast baugleich mit dem Audi B1, unterschieden sich allerdings durch das ausgeprägte Fließheck.

Die zweite Generation B2 (1980 bis 1988)

Passat Variant 1980

Der VW Passat Variant von 1980. Foto: Volkswagen

In dieser Generation wurde der Variant mit einer Motorleistung zwischen 55 und 115 PS angeboten. Dabei waren die Hubraumwerte 1272, 1577 und 1897 cm³ vertreten.

Die dritte Generation B3 (1988 bis 1993)

 

 

Passat GT Variant 1989

Passat GT Variant 1989. Foto: Volkswagen

Passat Variant VR6 1992

Passat Variant VR6 1992. Foto: Volkswagen

Hier waren Motoren mit Leistungen zwischen 68 und 174 PS als Benziner und Diesel vertreten.

Die vierte Generation B4 (1993 bis 1997)

Passat Variant 1993

Passat Variant 1993. Foto: Volkswagen

Mit 5-Gang-Getriebe ausgestattet, hatten die Fahrzeuge zwischen 75 und 150 PS und Hubraumwerte zwischen 1595 und 1984 cm³.

Die fünfte Generation B5 (1996 bis 2005)

Passat Variant und Polo Variant

Passat Variant und Polo Variant 1997. Foto: Volkswagen

Die Kombis dieser Reihe hatten zwischen70-120 PS, 5-Gang-Getriebe und Hubraumgrößen zwischen 1595 und 1781 cm³ bei den Benzinern, 1896 cm³ bei den Diesel-Modellen.

Die sechste Generation B6 (2005 bis 2010)

Volkswagen Passat Variant

Volkswagen Passat Variant. Foto: VW

Die Modelle waren hier mit zwischen 75 und 90 PS-starken Motoren, mit 5-6 Gängen manuell oder 7- Gängen-Automatik ausgestattet. Die Hubraumgrößen bewegten sich zwischen 1390 und 1595 cm³ bei den Benzinern. Weiterhin erhältlich waren EcoFuel-Modelle mit jeweils 1390 cm³ Hubraum und einem 6- Gänge manuellen oder 7-Gang-Automatik Getriebe. Die Dieselmodelle hatten zwischen 1598 und 1896 cm³ Hubraum und jeweils 5-Gang manuelle Getriebe.

Die siebte Generation B7 (2010 bis 2014)

Volkswagen Passat Variant

Volkswagen Passat Variant. Foto: VW

Angeboten wurden bei den Kombimodellen zwei Alltrack Modelle entweder mit 6-Gängen manuell oder 6-Gang-Automatik Getriebe mit PS-Werten von 160 oder 210. Ein Modell war mit BlueMotion Technologie ausgestattet, hatte 120 PS und ein manuelles 6-Gang-Getriebe. Die Hubraumwerte bewegten sich bei den Benzinern zwischen 1390 und 1984 cm³. Bei den Diesel-Modellen waren Hubraumwerte zwischen 1598 und 1968 cm³ vertreten. Auch hier waren bei durchgehend manuellen Getrieben im Angebot 4 Alltrackmodelle und durchgehend Blue Motion Technologie vorgesehen. Weiterhin waren seit 2010 und 2011 jeweils ein EcoFuel Modell mit manueller Schaltung oder 7-Gang-Automatik Getriebe verfügbar.

Die achte Generation B8 (ab 2014)

Volkswagen Passat GTE Variant

Volkswagen Passat GTE Variant. Foto: VW

Es sind PS-Werte bei den Benzinern zwischen 125 und 150 PS vertreten. Es gibt Modelle mit 6-Gang-Getriebe oder 7-Gang Schaltung. Alle Benziner haben einen Hubraum von 1395 cm³ und sind mit BlueMotion Technologie ausgestattet. Alle Diesel haben einen Hubraum zwischen 1598 und 1968 cm³ .

Der VW Passat Variant ganz aktuell

Zurzeit gibt es den Variant in den vier Ausstattungslinien Trendline, Comfortline, Highline und Alltrack. Serienmäßig kommt der aktuelle Variant mit einer Reihe von hochwertigen funktionalen, sicherheitsmäßigen und gestalterischen Merkmalen zur Auslieferung.

Außen punktet der VW Passat Variant serienmäßig unter anderem mit Stahlrädern, LED Technik Rückleuchten, Dachreling, Zierleisten, verzinkter Karosserie, Halogenhauptscheinwerfern, Radvollblenden, einem Stoßfänger in Wagenfarbe und verschiedenen weiteren Merkmalen.

Unter Sicherheitsaspekten weist der Kombi neben anderen Merkmalen eine Reifenkontrollanzeige, Rückstrahler an allen Türen, Scheibenbremsen vorn und hinten, sicherheitsoptimierte Kopfstützen vorn, Kopfairbags und Seitenairbags, Multikollisionsbremsen mit elektronischem Stabilisierungssystem, drei Kopfstützen hinten, Warnblinkautomatik bei Vollbremsung und eine elektronischen Wegfahrsperre serienmäßig auf.

Funktional findet man elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Heckscheibenwischer mit Intervallschaltung, Außentemperaturanzeige, Bremsenergie-Rückgewinnung, 8 Lautsprecher, 12 V Steckdose, Gepäckraumbeleuchtung, einen verstellbaren Gepäckraumboden , Heckscheibenwischer mit Intervallschaltung, Instrumentenbeleuchtung, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Scheibenwischer vorn mit Intervallschaltung, eine elektromechanische Servolenkung, Tagfahrlicht, Staub- und Pollenfilter, Klimaanlage, Komfortblinker und Ladekantenschutz vor.

Die Ausstattungen beim VW Passat Variant im Überblick

Volkswagen Passat Variant

In einen Volkswagen Passat Variant passt eine Menge rein. Foto: VW

In der Ausstattung bietet Volkswagen Autokäufern ein Komplettpaket, das günstiger sein kann, als bei der Bestellung der einzelnen Extrapunkte.

Trendline

In dieser Ausstattungsvariante kommt das Fahrzeug mit schwarzer Dachreling, Multifunktionsanzeige Plus, einem System zu Müdigkeitserkennung und dem Radio „Composition Colour“. Als Benziner steht ein Motor mit 120 PS und als Diesel stehen Motoren zwischen 120 und 150 PS zur Auswahl. Normalerweise mit 6-Gang-Getriebe, sind diese Modelle teilweise auch mit 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet.

Comfortline

Hier sind zusätzlich Sitzbezüge in einem besonderen Design, in der Höhe einstellbare Vordersitze und ein Ergo-Komfortsitz auf der Fahrerseite mit elektrischer Lehneneinstellung, das Umfeld Beobachtungssystemen „Front Assistant“ mit einer Notbremsfuktion sowie eine Parkhilfe für den Front -und Heckbereich verbaut. Es stehen bei den Benzinern Motoren zwischen 150 und 220 PS zur Wahl sowie 6- oder 7- Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Diesel haben wahlweise zwischen 120 und 190 PS, ein 6-Gang-Getriebe oder ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Highline

Bei dieser Ausstattungslinie ist die Dachreling silberfarben eloxiert, es wird eine Klimaanlage mit spezieller Temperaturregelung verbaut und eine Multifunktionsanzeige mit mehrfarbigen Display. Weiterhin weisen die Fahrzeuge Leichtmetallräder auf. Bei den Motoren kann zwischen 150 bis 220 PS gewählt werden, dementsprechend stehen auch verschiedene Getriebe zur Auswahl, darunter auch Doppelkupplungsgetriebe. Die Diesel haben 150-240 PS und entweder ein 6-Gang oder ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Alltrack

In dieser Variante hat das Fahrzeug vor allem zusätzliche Designelemente und Leichtmetallräder vorzuweisen. Bei den Motoren kann man wählen zwischen einem Benziner mit 220 PS und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, bei den Dieselmodellen zwischen 190 und 240 PS jeweils mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

VW Passat Variant auf Basis des Audi 80 gebaut

VW Passat Variant Cockpit

VW Passat Variant Cockpit. Foto: Volkswagen

Als in den frühen 1970er Jahren der VW Passat Variant erstmals auf den Markt kam, überzeugte das auf dem Audi 80 basierende Konzept auf Anhieb. Die klassische Limousine bot ein überarbeitetes Antriebs- und Motorenkonzept, aber noch keine Kombi-Version. Der VW Passat Variant erschien schließlich um das Jahr 1974 und stieß international auf große Resonanz. Hohe Stückzahlen wurden ebenso in China, den USA und Brasilien abgesetzt. Im Durchschnitt ist der Variant eines der meistgebauten Autos überhaupt.

Ein Auto für das Volk zu konzipieren erfordert stets ein gewisses Maß an Individualität. Besonders viel Mut zur Eigenständigkeit beweist der Passat Variant. Das Erfolgsmodell des deutschen Automobilherstellers Volkswagen wird mittlerweile in der siebten Generation vermarktet. Je nach Motorisierung wartet der Passat Variant mit einer maximalen Leistung von bis zu 300 PS auf. Der kleinste Motor verfügt über eine Leistung von bis zu 105 PS. Der 300 PS starke Benzinmotor beschleunigt den Passat Variant auf eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde. Beim 105 PS starken Dieselmotor endet der Vortrieb bereits bei 193 Kilometern pro Stunde. Der durchschnittliche Verbrauch liegt gemäß den Angaben der verantwortlichen Konstrukteure je nach Motorisierung zwischen 4,3 Litern und 9,3 Litern.

VW Passat Variant – was kann der Kombi der Mittelklasse?

Volkswagen schenkt dem bewährten Passat in der neuesten Ausführung viele neue Funktionen, verlässt sich aber dennoch auf altbewährtes Gutes.

Dieses Mittelklasse Kombi-Auto erinnert an einen alten Freund, der einen nun schon seit mehreren Jahren begleitet. Doch natürlich sorgen die Wolfsburger beim VW Passat Variant dafür, dass dieser Familienfreund den Zeitgeist in sich trägt. Die Politur des Kassenschlagers bringt viele  Neuerungen mit sich. Der ältere Bruder vom VW Touareg zeigt ungeahnte Stärken. Und das muss der Passat Variant auch: Denn die Konkurrenz drängt aus Korea auf den deutschen Markt.

VW Passat Kombi: Den fährt der Außendienst

Der VW Passat Variant ist traditionell eines der erfolgreichsten Kombis auf dem deutschen Markt. Den 1973 eingeführten VW Passat ergänzte der Hersteller bereits ein Jahr später um eine Version mit Laderaum, die sich seither äußerst erfolgreich entwickelte. Mit über 70 Prozent Verkaufsanteil übertrifft der Variant inzwischen die Limousine beträchtlich.

Zu diesem Erfolg trägt sicher die Größe des Laderaums bei, der seit der ersten Auflage deutlich an Fläche zugelegt hat. Der erste Passat Variant war bei einer Länge von 4,20 Metern noch eher kompakt, auch nach damaligen Maßstäben. Schon die zweite, ab 1980 gebaute Version legte in der Länge deutlich zu und setzte Zeichen in Sachen Laderaumvolumen: Rund 1500 Liter sind der Maßstab, an dem VW sich heute noch orientiert. Das aktuelle Modell verstaut mit gut 1700 Liter Volumen auch nicht viel mehr.

Diesel für Passat Kombi als Dienstfahrzeug

Ein zweiter Erfolgsfaktor des VW Passat Variant heißt „Diesel“. Bereits der 1974 kurz nach dem Passat eingeführt Golf erzielte gute Erfolge mit seiner damals noch ungewöhnlichen Dieselversion durch deren geringen Verbrauch. Beim Passat mussten die Kunden bis 1982 warten, bis VW auch eine Dieselversion auslieferte. Über die Jahre entwickelte sich der Dieselmotor zu einem sehr erfolgreichen Antrieb, zumal er besonders in der Leistung stetig zulegte. So bietet der aktuelle VW-TDI 170 PS und stattliche 350 Nm maximales Drehmoment. Typische Benzinmotoren sind auch nicht sehr viel stärker, wohl aber durstiger.

Mit dieser Kombination aus großem Laderaum, starkem und sparsamen Antrieb sowie seriöser, imageneutraler Marke gilt der VW Passat als das deutsche Außendienstlerfahrzeug schlechthin. Genau diese Kombination von Eigenschaften kann bisher kein Wettbewerber anbieten.
Mit dem neuen VW Passat Alltrack von Volkswagen treffen Familienauto und Offroad-Action aufeinander. Der Allrounder hat einiges im Angebot! Ein einfaches Kombi-Auto ist Ihnen zu ordinär? Sie wollen mit Ihrem Auto auch mal über Stock und Stein donnern, ohne Ihr Auto dabei halb zu zerstören? Dann sollten Sie sich dieses neue Modell aus dem VW-Werk noch einmal genauer ansehen.

VW Passat Alltrack: Die bodenständige Seite – als Familienauto

Der neue VW Passat Alltrack

Der VW Passat Alltrack. Foto: Volkswagen

Der VW Passat Alltrack bleibt trotz Neuerungen gewissen altbekannten VW-Standards treu. Mit seinem 140 PS TDI 4Motion Motor mit 6-Gang-Getriebe und einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,7 Liter bewegt sich dieses Kombi-Auto eindeutig im grünen Bereich. Der altbekannte, geräumige Kofferraum im Passat mit einem Volumen von 603 bis 1.731 Liter lässt die Herzen der Familienväter höher schlagen.

Eine schwenkbare Anhängerkupplung für Lasten bis zu 2,2 Tonnen rundet die Alltagstauglichkeit ab. Komfortsitze, MP3-fähiges CD-Radio, Ambientebeleuchtung, ein Multifunktions-Lederlenkrad mit Alu-Dekor und ein Lederschalthebelknauf führen zu einem angenehmen Inneren, perfekt geeignet um mit der ganzen Familie im Kombi-Auto abzuschalten und die Welt an sich vorbeiziehen zu lassen. Ein schwarz lackierter Kühlergrill mit verchromten Zierleisten, sowie verchromte Zierleisten an den Seitenfenstern und an den Türen, lassen dieses Auto auch von außen glänzen. Für Sicherheit sorgen sechs Airbags, Tagfahrlicht, ESP und eine Müdigkeitserkennung mit Pausenempfehlung. Eine elektronische Einparkhilfe ist serienmäßig mit verbaut und darf natürlich bei keinem Familienauto fehlen.

VW Passat Alltrack: Die draufgängerische Seite – als Offroad-Auto

Im Gegensatz zum herkömmlichen VW Passat verfügt der VW Passat Alltrack über einige Updates, die ihn auch Abseits der Straßen zum Genussobjekt machen. Drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit, Unterfahrschutz, Radhaus- und Schwellerverkleidungen, sowie eine elektronische Kupplung, die die Kraft auf Wunsch des Fahrers auf alle vier Räder verteilen kann, zählen dazu. Vier Leichtmetallräder von Valley- und ein Offroadprogramm, welches unter anderem die Einstellungen des Antiblockiersystems verändert, geben dem VW Passat Alltrack den letzten Schliff.

VW Passat Alltrack 2700 Euro teurer als der Passat

Eine elektronische Bergabfahrhilfe, die Anstiege errechnet und das Tempo konstant hält, macht auch die Bergfahrt zu einem entspannenden Erlebnis. Dieses Kombi-Auto gibt es, in der Standardversion, zu einem VW-typisch günstigen Preis von 33.450 Euro. Damit kostet der VW Passat Alltrack zwar 2700 Euro mehr als der VW Passat, bietet jedoch mit seinen höher gelegen Sitzen eine so elegante Erhabenheit, vor allem abseits der Straßen, dass dieser minimale Aufpreis locker zu verkraften ist.

Beim Genfer Autosalon 2015 die zweite Alltrack-Generation

Der neue Volkswagen Passat Alltrack

Der neue Volkswagen Passat Alltrack

Eine neue Generation des allradge- triebenen Passat Alltrack debütiert in einer Weltpremiere auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf (3. bis 15. März). Dieser Volkswagen macht alles mit: Über verschneite Pässe hoch in alpine Skigebiete; an den Sandstrand mit dem Bootsanhänger; zum Architektentermin auf die Großbaustelle – der neue Passat Alltrack erweitert den Aktionsradius aktiver Menschen. Reisewagen, Geschäftsfahrzeug, Familien-Allrounder und geräumiger SUV in einem. Ein Auto mit Nehmerqualitäten. Die für den Einsatz abseits befestigter Wege angepassten Stoßfänger samt Unterfahrschutz, souveräne Böschungs- und Rampenwinkel, ebenfalls mit einem Unterfahrschutz ausgerüstete Schwellerverbreiterungen und robuste Radabdeckungen machen die Karosserie widerstandsfähig und sorgen parallel für einen besonders eigenständigen Stil. Zugleich löst die moderne Technik ein, was die robuste Optik verspricht: Dank einer um 27,5 mm erhöhten Bodenfreiheit, einem speziellen „Offroad“-Fahrprogramm mit entsprechend adaptierten Assistenzsystemen sowie einem angepassten Fahrwerk und dem Allradantrieb 4MOTION meistert der Passat Alltrack auch unwegsames Terrain souverän und zuverlässig.

Benzin und Diesel: Neue Motoren beim Alltrack

Fünf neue Direkteinspritzer setzt Volkswagen im Passat Alltrack der zweiten Generation ein: zwei Turbobenziner (TSI) und drei Turbodiesel (TDI). Sie alle erfüllen die Euro-6-Abgasnorm. Die kraftvollen TSI leisten 110 kW / 150 PS und 162 kW / 220 PS. Im Fall der drehmomentstarken TDI beginnt das Spektrum ebenfalls bei 110 kW / 150 PS; in den nächsten Leistungsstufen folgen zwei Motoren mit 140 kW / 190 PS und 176 kW / 240 PS. Ein Start-Stopp-System und die Bremsenergie-Rückgewinnung gehören zur Grundausstattung. Die 150 PS starken TSI und TDI bietet Volkswagen mit manueller 6-Gang-Schaltung an. Alle stärkeren Versionen gehen serienmäßig mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) an den Start.

Der neue Passat Alltrack ist wie skizziert serienmäßig mit dem Allradantrieb 4MOTION ausgestattet. Er basiert auf einer Haldex-Kupplung der fünften Generation und wird bereits aktiv, bevor Schlupf auftritt. Ein Traktionsverlust kann damit nahezu ausgeschlossen werden. Im Normalfall wird nur die Vorderachse angetrieben; das spart Kraftstoff. Sobald jedoch ein Traktionsverlust droht, wird die Hinterachse in Sekundenbruchteilen stufenlos hinzugeschaltet. Parallel zu der als Längssperre fungierenden Haldex-Kupplung übernehmen die in das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESC) integrierten elektronischen Differenzial- sperren (EDS) an allen vier Rädern die Funktion von Quersperren. Sie sorgen dafür, dass die Antriebskraft beim Durchdrehen eines Rades ebenfalls in Sekundenbruchteilen an das Rad auf der jeweils gegenüberliegenden Seite geleitet wird. Darüber hinaus ist der Passat Alltrack als 2.0 TSI mit 220 PS und 2.0 TDI mit 240 PS an beiden Achsen mit der Zusatzfunktion XDS+ ausgestattet. Das für alle anderen Passat Alltrack als Option erhältliche System bremst bei schnel- ler Kurvenfahrt die kurveninneren Räder an und optimiert so das Lenkverhalten. Technisch handelt es sich beim XDS+ um eine Funk- tionserweiterung der elektronischen Differenzialsperren.

Alle VW Passat Alltracks verfügen über Profilauswahl

Alle Passat Alltracks verfügen serienmäßig über eine Fahrprofilauswahl. Neben den auch in anderen Passat-Versionen bekannten Modi „Eco“, „Normal“, „Sport“ und „Individual“ (in Kombination mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC) gibt es als Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Baureihe den zusätzlichen Modus „Offroad“. Auf Knopfdruck werden dabei im Passat Alltrack alle relevanten Fahr- und Assistenzsysteme auf den Einsatz im Gelände abgestimmt. Einige Beispiele: Durch eine Änderung des ABS- Regelintervalls können die Reifen im „Offroad-Modus“ bei Vollbremsungen auf losem Untergrund einen Keil aus Steinen etc. aufbauen, um so den Anhalteweg zu verkürzen. Der Bergan- und Berg- abfahrassistent verhindert indes ein Zurückrollen an Steigungen respektive das ungewollte Beschleunigen auf Gefällstrecken. Feinfühli- ger dosieren lässt sich das Gaspedal. Zugleich werden die Schaltpunkte angehoben und ein automatisches Hochschalten im manuellen Modus unterdrückt. Mit seiner Allianz aus EDS, XDS+ und 4MOTION bietet der Passat Alltrack ein signifikantes Plus an Sicherheit und Dynamik. Zudem empfiehlt er sich als ideales Zugfahrzeug: Bei zwölf Prozent Steigung sind es 2.200 kg Anhängelast (ge- bremst), die der Passat Alltrack an den Haken nehmen darf (Aus- nahme: 110 kW / 150 PS TSI mit 1.800 kg).

VW entwarf Features exklusiv für den Passat Alltrack

Der Passat Alltrack ist innerhalb der Baureihe ein eigenständiges Modell. Deshalb gibt es viele Features, die individuell für den Allrounder konzipiert wurden und nur für ihn erhältlich sind. Zu diesen Ausstattungsdetails gehören im Exterieur- Bereich neu gestaltete Stoßfänger samt Unterfahrschutz in Edel- stahloptik (vorn inklusive spezifischer Nebelscheinwerfer, hinten mit integrierten Trapezblenden der Abgasanlage), Außenspiegelgehäuse in „Chrom matt“, Alltrack-Schriftzüge im Kühlergrill und auf der Heckklappe, eine silbern eloxierte Dachreling, spezifische 17-Zoll- Leichtmetallfelgen (optional spezifische 18- und 19-Zoll-Felgen), robuste Radlauf- und Seitenschwellerabdeckungen in „Anthrazit“, Schwellerverbreiterungen mit einem Unterfahrschutz in „Aluoptik gebürstet“ und ein Alltrack-Schriftzug auf einer Plakette im Bereich der vorderen Kotflügel.

Von |2018-05-31T16:34:02+00:0031. 05. 2018|0 Kommentare

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