Es ist mit ein wenig Trauer, dass diese Worte zu Herbstreisen nun geschrieben werden müssen. Denn das bedeutet, dass der Sommer endgültig und unwiderruflich für 2019 vorbei ist. Er war schön, er war heiß, aber er war auch wie immer viel zu kurz. Auch wenn die Hauptreisezeit damit bis zu den Weihnachtsferien wieder beendet ist, so muss dies aber nicht heißen, dass man sich nicht auch den Herbst als Saison angucken sollte.

Denn besonders wenn man mit den eigenen vier Rädern unterwegs ist, bietet sich ein Urlaub zwischen September und November durchaus an. Die Vorteile liegen auf der Hand, einige Aspekte sollten aber nachhaltig noch erwähnt werden.

Herbstreisen: Vorteile der Reiseanbieter mitnehmen

Im Herbst unterwegs

Im Herbst unterwegs. Foto: Adobe

Wer sich also auf den Weg in den Urlaub machen möchte, gleichzeitig aber nur wenig Zeit oder Lust hat, lange nach der persönlichen Tour zu forschen und diese zu planen, der kann sich an Tour Anbieter wenden. Diese haben sich mittlerweile auch auf Individualreisende mit eigenem Auto spezialisiert. Diese sind so konzipiert, dass man einfach losfahren kann und dann einer Route entlang folgt, bei denen Hotels und Sehenswürdigkeiten auf einen warten. Quasi wie ein Pauschalurlaub, nur dass man immer noch den Luxus der eigenen Karosse hat. Diese Art des Urlaubs wird – genau wie etwa das Glamping – besonders bei Autofahrern um die 50 stets beliebter. Denn zu den vielen Vorteilen hierbei gehört auch, dass es eine Rundumversicherung gibt und in der Nebensaison die Preise viel freundlicher gestaltet werden als im heißen Sommer.

Mit einer passenden Vorbereitung spontaner sein

Was zudem bei Reisenden mit dem eigenen Auto auffällt: manchmal geht die Spontanität ein wenig flöten, sodass man trotz überraschend warmer Tage im Herbst nicht schnell genug in Gang kommt, um die vielleicht letzten Sonnentage noch mit einem kleinen Urlaub zu verbinden. Das hat zur Folge, dass immer häufiger das Auto in der Garage bleibt und man die freie Zeit auf Balkonien verbringt. Dies muss aber nicht sein, sofern man sich an ein paar Tugenden erinnert. So sollte man immer darauf achten, dass der Reifendruck stimmt, damit man direkt loslegen kann, auch was bergigeres Terrain betrifft. Auch Öl und Tank sind Dinge, die zwar jeder Autofahrer im Blick haben sollte, aber besonders bei spontanen Herbstreisen ist es wichtig, immer bereit zu sein.

Da der Herbst in vielen Regionen bereits dazu neigt, in die Minusgrade zu gehen, sollte man zudem stets Kleidung im Auto haben, die auch unfreundliche Winde abhalten können. Allwetterjacken und dicke Stiefel sind daher das A und O einer sinnigen Herbstvorbereitung, ganz gleich ob man selber fährt oder vielleicht einen Wanderausflug unternimmt.

Batterie und Licht beachten

Herbstreisen

Reisen im Herbst: Eine gute Sicht ist immer wichtig. Foto: Adobe

Es gibt immer noch viele, die das Auto tatsächlich nur für die Sommermonate nutzen, um es dann aus verschiedenen Gründen in der Garage stehen zu lassen. Das ist natürlich Gift für eine spontane Reise, denn auch die Batterie hält nur eine bestimmte Zeit. Daher sollte man sich früh darum bemühen, diese wieder auf Touren zu bekommen, damit man direkt fahren kann, ohne noch auf den ADAC zu warten. Auch beim Thema Licht sollte früh darauf geachtet werden, vielleicht die Birnen auszutauschen, damit man in der früh einsetzenden Dämmerung immer gute Sicht hat. Und wenn man all dies befolgt, dann sollte der Herbstreise nichts mehr im Weg stehen.