Orangeroter Citroën 2CV Concept von schräg vorn im Fotostudio
Foto: Citroën / C. Choulot

Citroën 2CV Concept: Elektro-Ente soll bis 2028 für rund 15.000 Euro kommen

Citroën bringt die Ente zurück, zunächst als Studie: Auf dem Pariser Autosalon, der vom 12. bis 18. Oktober läuft, zeigt die Marke das 2CV Concept, eine elektrische Neuinterpretation des 2CV. Die Studie gibt einen Ausblick auf ein Serienmodell, das Citroën bis 2028 vorstellen will. Es soll in Europa gebaut werden und einen Einstiegspreis von rund 15.000 Euro anvisieren. Im Programm ordnet Citroën es zwischen dem Ami und dem C3 ein.

Die Eckdaten

  • Länge: 3,76 Meter, damit kürzer als der ursprüngliche 2CV
  • Gewicht: Ziel sind rund eine Tonne; das soll eine kleinere und günstigere Batterie, eine auf den Alltag zugeschnittene Reichweite und niedrige Betriebskosten ermöglichen
  • Antrieb: elektrisch
  • Serienmodell: Vorstellung bis 2028, Produktion in Europa, Einstiegspreis rund 15.000 Euro; es soll die künftigen europäischen E-Car-Regeln erfüllen
  • Verbrauch: Das 2CV Concept ist ein nicht homologiertes Konzeptfahrzeug und nicht frei verkäuflich; offizielle Angaben zu Verbrauch und Emissionen liegen nicht vor
Seitenansicht des orangeroten Citroën 2CV Concept mit hellgrauen Stahlrädern
Foto: Citroën / C. Choulot

Rundscheinwerfer, Stahlräder, Faltdach

Die Silhouette greift Proportionen und Rundungen des 2CV auf. Vorn sitzen freistehende runde Scheinwerfer mit LED-Lichtsignatur, die Scheibenwischer liegen sichtbar. Dazu kommen ausgeprägte Kotflügel, 18-Zoll-Stahlräder mit Anleihen am historischen 2CV, eine schwarze Heckklappe bis hinunter zum Stoßfänger und ein Stoff-Faltdach. Die Stoßfänger sind von der Karosserie getrennt und einzeln austauschbar, das soll Fertigung und Reparatur einfacher machen. Gemeinsam mit Michelin hat Citroën einen „universellen digitalen Reifenzwilling“ entwickelt, der den Zustand der Reifen laufend überwacht.

Sitzbank zum Herausnehmen

Ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Lenkrad, Steuerhebel, Schaltwippe und das Citroën Smart Vision Display, das die wichtigsten Informationen ins Blickfeld projiziert, hängen an einem zentralen Zylinder. Dazu kommt ein quadratischer 8-Zoll-Touchscreen. Die vordere Sitzbank lässt sich herausnehmen, etwa fürs Picknick, ebenso die Aufbewahrungskörbe und das Radio „Radioën“, das zugleich als Lautsprecher dient. Die Türablagen sind für den Transport von Eiern ausgelegt, eine Anspielung auf das Lastenheft des Originals.

„Den 2CV neu zu erfinden bedeutet nicht, ein Auto der Vergangenheit zu kopieren“, sagt Citroën-Chef Xavier Chardon. Der erste 2CV wurde 1948 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und bis 1990 gebaut. Welche Kombis Citroën heute anbietet, steht im Überblick Citroën Kombi; was Stellantis sonst nach Paris bringt, zeigt unser Ausblick auf den Autosalon.

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