Der Fiat Pandina Tributo Autobianchi
Foto: Fiat

Fiat Pandina Tributo Autobianchi: Topmodell ab 22.240 Euro

Fiat erweitert die Baureihe Pandina um ein neues Topmodell: Der Fiat Pandina Tributo Autobianchi ist nach Angaben von Fiat ab sofort bestellbar, die Preise beginnen bei 22.240 Euro. Einen Liefertermin nennt der Hersteller nicht. Das Sondermodell erinnert an die heute verschwundene Marke Autobianchi: Vor genau 30 Jahren wurde in Italien der letzte Autobianchi Y10 zugelassen, der in Deutschland als Lancia Y10 verkauft wurde.

Angaben zu Motorisierung und Verbrauch nach WLTP macht Fiat in der Mitteilung nicht.

Exterieur: Platino und schwarze Heckklappe

Nach Angaben von Fiat wurde die Karosseriefarbe Platino eigens für das Topmodell entwickelt. Zur Wahl stehen eine einfarbige Version und eine Bicolore-Variante mit schwarz lackiertem Dach und schwarzer Heckklappe. Die schwarze Heckklappe greift ein Gestaltungselement des historischen Autobianchi Y10 auf.

  • exklusive Karosseriefarbe Platino, einfarbig oder als Bicolore
  • schwarze Spiegelkappen und Unterfahrschutz-Elemente
  • Schriftzüge „Tributo Autobianchi“ auf den Flanken
  • 15-Zoll-Leichtmetallräder im Diamantschliff
  • Nabenkappen mit Autobianchi-Logo

Innenraum: Quadrettoni-Muster und Light Sand

Im Innenraum setzt das Sondermodell auf eigene Farben und Materialien. Die Sitzbezüge aus sandfarbener Mikrofaser tragen das Muster Quadrettoni und ein eigenes Logo auf den vorderen Kopfstützen.

  • Türverkleidungseinsätze in Light Sand mit Soft-Touch-Oberfläche
  • Armaturentafel in der Karosseriefarbe Platino
  • glänzend schwarze Details
  • Lenkrad mit Soft-Touch-Oberfläche
  • eigene Fußmatten und weitere spezifische Details
  • Begrüßungsgrafik „Tributo Autobianchi“ im Kombiinstrument und im Radiodisplay beim Einschalten der Zündung

Die Marke Autobianchi

Das von Eduardo Bianchi Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Unternehmen verkaufte ab 1955 Kleinwagen unter dem Namen Autobianchi, darunter besonders gut ausgestattete Modelle auf Basis des Fiat 500. 1967 übernahm Fiat die in Mailand beheimatete Marke. Bekannt wurde unter anderem der Autobianchi A112, den es auch in einer leistungsgesteigerten Version von Abarth gab.

Der 1985 vorgestellte Autobianchi Y10 basierte auf einer vom Fiat Panda abgeleiteten Plattform und fiel durch eigenständiges Design und hochwertige Materialien auf. Zehn Jahre später endete die Produktion. Am 21. Oktober 1996 wurde der letzte neue Y10 in Italien zugelassen; der Nachfolger hieß auch dort Lancia Ypsilon, damit verschwand die Marke Autobianchi.

Pandina führt im A-Segment

Nach Angaben von Fiat war der Pandina in den ersten neun Monaten 2026 europaweit das meistverkaufte Modell im A-Segment. Mit rund 100.000 Neuzulassungen lag er sieben Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Wichtigster Markt bleibt Italien mit rund 86.000 Neuzulassungen von Januar bis September, ein Plus von etwa fünf Prozent; dort war der Pandina in diesem Zeitraum das insgesamt meistverkaufte Auto.

Gebaut wird der Pandina Tributo Autobianchi wie die übrigen Modelle der Baureihe im Stellantis-Werk Pomigliano d’Arco in Süditalien. Wie Fiat Platz im Kleinwagen neu denkt, zeigt auch die Studie Multiplina.

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