Der weiße Porsche Mission S auf einem Pier vor der Skyline von Manhattan
Foto: Porsche AG

Porsche Mission S: Studie kündigt Supersportwagen über dem 911 an

Porsche hat in New York das Visionsmodell Mission S vorgestellt. Die Studie gibt einen Ausblick auf die künftige Designsprache der Marke und kündigt eine neue Plattform für Supersportwagen mit Mittelmotor an, die oberhalb des 911 angesiedelt sein soll. Einen Preis, einen Termin oder technische Daten nennt Porsche nicht.

Die Eckdaten

  • Fahrzeug: Visionsmodell mit Mittelmotor-Architektur
  • Ausblick: neue Mittelmotor-Supersportwagenplattform oberhalb des 911, nach Porsche-Angaben als dauerhaftes Angebot und nicht als einmaliges Hypercar
  • Antrieb und Leistung: nennt Porsche nicht
  • Serienmodell: Preis und Termin nennt Porsche nicht
  • Verbrauch: Der Mission S ist ein Showcar; Angaben zu Verbrauch und Emissionen liegen nicht vor
Der weiße Porsche Mission S neben einem historischen Porsche 550 Spyder vor der Skyline von Manhattan
Foto: Porsche AG

Weltpremiere am historischen Pier

Die Premiere fand auf einem Pier in Queens mit Blick auf Manhattan statt. Dort entstanden 1953 die ersten Bilder des Porsche 550 Spyder mit Mittelmotor, der als erster Supersportwagen der Marke gilt. „Gleichzeitig steht der Mission S für eine Mittelmotor-Supersportwagenplattform oberhalb des 911 – nicht als einmaliges Hypercar, sondern als dauerhaftes und in seinen Ausprägungen vielfältiges, zusätzliches Angebot für unsere Kunden“, sagt Porsche-Chef Michael Leiters.

Das Design zitiert mehrere Klassiker der Marke: runde Scheinwerfer und Torpedo-Kotflügel vom 911, die flache Front vom GT1, die Dachlinie unter dem Heckflügel vom 959 und die Felgen im „Wählscheiben-Design“ des 928. Zur Kühlung dient eine Reminiszenz an den Lüfter des Porsche 917, der Heckflügel ist aktiv und vollständig in die Karosserie integriert.

Fahrerplatz des Porsche Mission S mit Lenkrad und Rundinstrumenten in weißem Interieur
Foto: Porsche AG

Rundinstrumente statt Zentraldisplay

Innen setzt die Studie auf Reduktion. Hinter dem Lenkrad sitzen fünf Rundinstrumente, in der Mitte ein Drehzahlmesser mit analoger Nadel, der sich je nach Fahrmodus dem Fahrer nähert. Ein festes Zentral- oder Beifahrer-Display gibt es nicht; stattdessen fährt bei Bedarf eine Halterung für das eigene Smartphone aus, das dann als Navigations- oder Infobildschirm dient. Der Schlüssel steckt wie bei Porsche üblich links vom Lenkrad. „Das Visionsmodell zeigt eine grundsätzliche strategische Ausrichtung, die wir zeitnah in unser zukünftiges Produktportfolio übersetzen werden“, sagt Designchef Tobias Sühlmann.

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