Silberner Volvo-Kombi mit Winterreifen auf einer verschneiten Bergstraße bei Andermatt
Foto: Sascha Pfyl / Unsplash

Winterreifen für den Kombi: Worauf es vor dem ersten Frost ankommt

Mitte Oktober werden die Nächte frostig, und am Morgen kann die Straße schon glatt sein. In Deutschland gilt bei Glätte, Schnee und Eis die situative Winterreifenpflicht. Wer den Kombi rechtzeitig umrüstet, vermeidet volle Werkstätten und fährt sicherer in den Winter. Beim Kombi kommt es dabei auf mehr an als auf das Profil allein.

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Die richtige Größe: Was die Fahrzeugpapiere vorgeben

Welche Reifengrößen für den Wagen zugelassen sind, steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I oder im COC-Papier des Herstellers. Eine Angabe wie 205/55 R16 nennt Breite, Querschnittsverhältnis, Bauart und Felgendurchmesser. Für den Winter wählen viele Fahrer eine schmalere, ebenfalls freigegebene Größe. Schmalere Reifen sind oft günstiger und greifen auf Schnee besser. Entscheidend ist, dass die Größe zur Felge und zum Fahrzeug passt.

Tragfähigkeit: Der Kombi trägt oft mehr

Ein Kombi wird selten leer bewegt. Familiengepäck, Dachbox, Fahrräder oder ein Anhänger erhöhen die Last auf den Reifen deutlich. Der Lastindex auf der Reifenflanke gibt an, welches Gewicht ein Reifen tragen darf. Er darf nicht niedriger sein als der Wert in den Fahrzeugpapieren. Bei schweren Kombis sind häufig verstärkte Reifen mit der Kennzeichnung XL oder Reinforced vorgeschrieben. Wer regelmäßig voll beladen fährt, sollte darauf besonders achten.

Auch der Geschwindigkeitsindex spielt eine Rolle. Winterreifen dürfen einen niedrigeren Index haben als das Fahrzeug erreicht. Dann muss ein Hinweis zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Blickfeld des Fahrers angebracht sein.

Profiltiefe und Kennzeichnung prüfen

Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter Restprofil. Für Winterreifen raten Fachleute zu deutlich mehr, weil Griff auf Schnee und Matsch mit abnehmendem Profil spürbar nachlässt. Vor dem Wechsel lohnt ein Blick auf alle vier Reifen, auch auf ungleichmäßigen Abrieb.

  • Alpine-Symbol: Als Winterreifen gelten nur Reifen mit dem Bergpiktogramm mit Schneeflocke. Die reine M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr aus.
  • Alter: Die DOT-Nummer verrät die Produktionswoche und das Jahr. Ältere Gummimischungen verhärten und verlieren Grip.
  • Schäden: Risse, Beulen oder eingefahrene Fremdkörper sind ein Grund für den Austausch.

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Stehen neue Winterreifen an, bietet sich die laufende Aktion an. Bei ReifenDirekt.de sind Goodyear-Reifen bis einschließlich 31. Oktober 2026 fünf Prozent günstiger. Vor der Bestellung sollten Größe, Lastindex und Geschwindigkeitsindex mit den Fahrzeugpapieren abgeglichen werden. So passt der neue Satz zum Kombi und zur üblichen Beladung. Wer bis zum Monatsende bestellt, hat die Reifen rechtzeitig vor den ersten glatten Straßen am Wagen. Die Aktion und die passenden Goodyear-Reifen finden sich direkt beim Händler.

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