DS Automobiles zeigt auf dem Pariser Autosalon, der bis 18. Oktober läuft, das Konzeptfahrzeug DS F3VER. Nach Angaben der Marke steht die Studie für die Vorstellung eines neuen Kleinwagens und für die künftige Designsprache von DS. Einen Preis oder einen Termin für ein Serienmodell nennt die Mitteilung nicht; ob und wann aus der Studie ein Serienauto wird, lässt DS offen. Der Name spielt auf das Wort „Fieber“ an.
Die Eckdaten
- Maße: 4,19 Meter lang, 1,85 Meter breit, 1,46 Meter hoch
- Radstand: 2,70 Meter
- Kofferraum: 400 Liter
- Antrieb: Für ein mögliches Serienfahrzeug nennt DS einen rein elektrischen Antrieb mit großer Reichweite als Teil des Ansatzes; technische Daten zur Studie enthält die Mitteilung nicht
- Serienmodell: nicht angekündigt; sollte die Designidee eines Tages in ein Serienfahrzeug einfließen, soll es die kompakten Abmessungen, die Vielseitigkeit und den Komfort der Studie übernehmen
- Verbrauch: Der DS F3VER ist ein Konzeptfahrzeug; Angaben zu Verbrauch und Emissionen enthält die Mitteilung nicht

Totem und Lichtsignatur in Y-Form
Die Front prägt ein senkrechtes „Totem“, das das Markenemblem trägt. Daneben sitzt eine Lichtsignatur in vertikaler Y-Form; Scheinwerfer und Tagfahrlicht sind in einer durchgehenden Lichtgestaltung zusammengefasst. Auch am Heck steht ein Totem, mittig im Stoßfänger und mit digitalisiertem DS-Logo. Die Rückleuchten bestehen aus insgesamt 16 LED-Panels, getragen von einer leichten Magnesiumstruktur, deren Form das Gewölbedach des Grand Palais aufgreift. Lichtanimationen im hinteren Totem sollen das Licht individuell gestalten lassen, mit der Umgebung interagieren und Informationen anzeigen.
Dachring, Zweifarblack und Cosmic Blue
Ein Schwerpunkt der Studie ist die Personalisierung. Ein dekorativer Streifen am Dach, von DS „Dachring“ genannt, lässt sich individuell gestalten. Die Trennlinie der Zweifarblackierung reicht bis zu den Heckleuchten und läuft weiter über Heckklappe, Seitenpartien und Stoßfänger. Der eigens entwickelte Farbton Cosmic Blue wechselt je nach Lichteinfall von Blau bis Violett. Die Räder tragen ein geometrisches Design mit champagnerfarbenen Details und einer „Clous de Paris“-Guillochierung.

Weniger Teile, glattere Flächen
DS nennt den Ansatz „Design Intelligence“: weniger Komponenten, leichtere Fahrzeugarchitekturen, eine optimierte Aerodynamik und weniger sichtbare Verbindungen. Beim DS F3VER zeigt sich das an einteiligen Stoßfängern und am Verzicht auf zusätzliche Kunststoffteile an den Radläufen und im unteren Bereich der Karosserie. Bei der Entwicklung haben digitale Werkzeuge und Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz aus dem Stellantis-Konzern die Designer unterstützt.
„Der Pariser Autosalon ermöglicht es uns, unsere neuen Designrichtungen mit der Öffentlichkeit zu teilen und unsere zukünftigen Kreationen zu beeinflussen“, sagt Thierry Metroz, Design Director von DS Automobiles. Was die Marke sonst am Stand zeigt, steht in unserem Bericht DS auf dem Pariser Autosalon; zum neuen Flaggschiff passt DS N°7: Marktstart mit Probefahrten und 1.000-Euro-Gutschein. Weitere Studien des Konzerns zeigt der Beitrag zum Opel STX Concept, weitere Neuheiten stehen unter Aktuelles.





