Peugeot holt den Namen RCZ zurück, zunächst als Studie: Auf dem Pariser Autosalon, der vom 12. bis 18. Oktober läuft, zeigt die Marke den RCZ Vision, ein viersitziges Elektro-Coupé. Peugeot bezeichnet ihn als Nachfolger des RCZ-Coupés, das es von 2009 bis 2015 gab. Ein Serienmodell, einen Preis oder einen Marktstart nennt Peugeot nicht; die Studie soll Technik und Design zeigen, die für künftige Peugeot-Modelle entwickelt wurden.
Die Eckdaten
- Antrieb: elektrisch, 368 kW (500 PS)
- Batterie: Festkörperbatterie, gemeinsam mit Factorial Energy entwickelt, 110 Millimeter dick; dazu eine 1.000-Volt-Elektroarchitektur
- Reichweite und Laden: bis zu 600 Kilometer; von 10 auf 80 Prozent lädt die Batterie nach Herstellerangabe in weniger als zehn Minuten
- Plattform: Architektur auf Basis von STLA One, ausgelegt unter anderem für Steer-by-Wire-Systeme
- Räder: Aluminiumfelgen, 21 Zoll vorn und 22 Zoll hinten
- Innenraum: vier Sitze, hinten Platz für zwei Erwachsene; die Rücksitzlehnen lassen sich umklappen, um den Kofferraum zu vergrößern
- Verbrauch: Peugeot nennt vorläufig 11,5 kWh/100 km nach WLTP kombiniert, vorbehaltlich abschließender Homologation

Glaskuppel und Spoiler wie beim alten RCZ
Mehrere Details greifen den ursprünglichen RCZ auf. Das gläserne Dach in Doppelkuppelform reicht beim RCZ Vision von der Motorhaube bis zum Heck, die Doppelkuppel soll den Platz auf den Rücksitzen verbessern. Die Dachbögen sind schlanker gezeichnet als beim Vorgänger. Wie beim alten RCZ fährt ein aktiver Heckspoiler erst während der Fahrt aus, im Stand bleibt er unsichtbar. Kleine dreieckige Details an den Felgen spielen auf die Räder der ersten Generation an. Neu ist die Lichtsignatur mit drei dünnen, waagerechten Leuchtstreifen vorn und hinten. Sie gehört zur Designsprache „Feline Future“, die nach Angaben von Peugeot die künftigen Modelle der Marke prägen wird.

Ausblick auf das nächste i-Cockpit
Im Innenraum zeigt die Studie eine künftige Generation des i-Cockpit, das Peugeot seit fast 15 Jahren einsetzt. Über dem Hypersquare-Lenkrad sitzt ein transparentes Micro-LED-Display mit den Fahrinformationen; die wichtigsten Funktionen liegen in vier Ringen am Lenkrad und sind mit den Fingerspitzen erreichbar. Das senkrecht stehende Zentraldisplay für Infotainment und Navigation lässt sich vollständig abschalten und tritt dann dank seiner transparenten Struktur optisch zurück. Fahrmodi und Klimatisierung bedient man über physische Elemente aus Aluminium auf der Mittelkonsole. Außerdem gibt der RCZ Vision einen Ausblick auf automatisiertes Fahren nach Stufe 2++, mit einer Freihandfunktion in der Stadt und auf der Landstraße. Peugeot beschreibt den Innenraum als Ausblick darauf, wie ein künftiges Flaggschiff der Marke aussehen könnte.
„Mit dem Peugeot RCZ Vision präsentieren wir unsere Vision für ein Fahrzeug, das konsequent auf die Zukunft ausgerichtet ist und sich ganz dem Fahrvergnügen verschrieben hat“, sagt Peugeot-Chef Alain Favey. Welche Kombis Peugeot heute anbietet, steht im Überblick Peugeot Kombi; welche Studien Stellantis außerdem in Paris zeigt, steht in unserem Beitrag zum Opel STX Concept, weitere Neuheiten unter Aktuelles.





