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Umweltplakette kaufen: Am besten Dekra fragen

Autofahrer müssen eine Umweltplakette kaufen, um den Ordnungshütern anzuzeigen: Mein Wagen ist sauber! Welche Umweltplakette für welche Kombi-Modelle zugelassen sind, kann leicht anhand der Fahrzeugpapiere des Kombis ersehen werden.

Bereits im Jahr 2005 wurden europaweit Grenzwerte für Feinstaub festgelegt, 2007 wurden die Umweltzonen eingeführt. Besonders die großen Städte profitieren nun von der steigenden Anzahl von sogenannten Umweltzonen. Diese Zonen legen fest, ob und welche Umweltplakette das Kombi-Auto besitzen muss, um dieses Gebiet befahren zu können. Diese Umweltplakette gibt es in Gelb, Rot und Grün.

Grundsätzlich gilt: Am besten kann man bei einer der 490 Dekra-Filialen die Umweltplakette kaufen. Wo diese Dekra-Standorte in Deutschland sind: Hier klicken!

Welche Farbe genau für das Kombi-Auto benötigt wird, ist auf dem Straßenschild am Beginn der Umweltzone abzulesen. Wer diese Warnung missachtet, wird mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg bedacht. Bei der Bestellung der Umweltplakette muss der Kraftfahrzeugschein, jedoch nicht das Kombi-Auto, vorgezeigt werden. Eine für Kombi-Modelle erworbene Umweltplakette wird von innen rechts unten an die Windschutzscheibe geklebt.

Welche Umweltplakette kaufen – für welches Kombi-Auto?

Umweltplakette kaufen: Aber wo?

Umweltplakette kaufen: Aber wo?

Jedes Kombi-Auto mit einer Nummer zwischen 03 und 13, der Baujahre 1992 bis 1997 oder einer technischen Ausstattung, die älter als zehn Jahre ist, wird keine Umweltplakette mehr erwerben können, da dieses in die Fahrverbotsgruppe (Schadstoffgruppe 1) des Bundesverkehrsministeriums fällt. Darunter fallen unter anderem Kombi-Modelle mit Ottomotor ohne geregelten Katalysator und Diesel-Pkw nach Euro 1 oder schlechter.

Eine rote Plakette ist für Wagen der Schadstoffgruppe 2 gedacht. Das betrifft hauptsächlich Diesel-Pkw mit einer Euro-2-Einstufung. Diesel-PKW nach Euro 3 oder D3 sowie nach PM1 nachgerüstete Diesel-Pkw fallen in die Schadstoffgruppe 3 und sind für eine gelbe umweltbezogene Plakette berechtigt. Die beste Plakette ist grün. Damit kann jede Umweltzone problemlos befahren werden. Dazu gehören unter anderem ein Kombi-Fahrzeug mit einem Schadstoffausstoß niedriger als 5 mg/km, ein Pkw mit Ottomotor und einem geregelten Katalysator, Kombi-Auto-Modelle mit Diesel, die Euro 4 oder D4 aufweisen, ein Diesel-Pkw mit Euro 3 und D3 (Euro 3 allein reicht nicht aus) und jeder Diesel-Pkw mit einer PM1-, PM2-, PM3- oder PM4-Nachrüstung.

Grüne Umweltplakette am wichtigsten

Seitdem 2011 verschärfte Bedingungen Kraft traten, sind die meisten Umweltzonen nur noch für Kombi-Auto-Modelle mit einer grünen Umweltplakette befahrbar. Durch technische Nachrüstung des Fahrzeugs können aber auch viele Kombi-Auto-Modelle, die eigentlich kein Grün erhalten, diese Plakette noch erlangen.

Die seit 2007 gültigen Umweltzonen, die die Feinstaubbelastung der Innenstädte verbessern soll, sind ernstzunehmen. Auch Ihr Kombi-Auto ist an die Verordnung der Plakette fürs Auto gebunden. Andernfalls drohen Ihnen klare Strafen. Es gilt: Ist eine Umweltzone ausgewiesen, dürfen Sie nur mit entsprechender Plakette am Auto fahren.

Wie kann man für die City eine Umweltplakette kaufen?

Die Zuteilung der Umweltplakette geschieht nach gesetzlich festgelegten Kriterien. Diesel-Fahrzeuge, die keinen Feinstaubpartikelfilter besitzen, bekommen je nach Alter des Kombi-Autos eine rote oder gelbe Plakette am Auto. Neue Fahrzeuge, in die ein Diesel-Partikelfilter eingebaut ist, bekommen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine grüne Plakette. Autos mit geregeltem Katalysator sind immer Träger einer grünen Plakette.

Das Auto ist in diesem Falle nicht an ein gewisses Zulassungsjahr gebunden. Auch sehr alte Benziner mit Katalysator können eine grüne Umweltplakette haben. Benziner, die keinen geregelten Katalysator besitzen, erhalten je nachdem eine grüne oder gar keine Plakette. Autos mit Ottomotor haben also grüne, oder gar keine Plakette am Auto. Auf der Website der Dekra können Sie sich schlaumachen, welche Plakette am Auto erteilt wird. Halten Sie sich an die Vorgaben beim Befahren der Umweltzonen, denn die Strafen einer Umweltzone können teuer werden.

Umweltzone mit dem Kombi-Auto immer beachten

Eine Plakette am Auto muss heute unbedingt sein, andernfalls drohen Strafen. Die Umweltzone soll die Schadstoffe in der Ortschaft begrenzen. Es ist ein sehr umstrittenes Thema, jedoch ist es Gesetz, sodass Sie sich, wenn Sie sich mit Ihrem Kombi-Auto nicht strafbar machen wollen, daran halten sollten. Sobald das Fahrzeug angemeldet wurde, kann die Plakette fürs Auto erworben werden. Da sie an das Kennzeichen gebunden ist, muss bei jedem Besitzerwechsel auch die Plakette am Auto erneuert werden, um ohne Strafen die Umweltzone befahren zu können. Die Strafen für ein Fehlverhalten können in Form eines Bußgeldes von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg verhängt werden. Das kann teuer werden, wenn man berufsbedingt mit einem Kombi-Auto in alle Ortschaften kommen muss und das Fahrzeug nicht über die passende Plakette verfügt. Dann ist ein neues Auto nötig, um alle Zonen befahren zu können. Holen Sie sich daher am besten bei jedem Autokauf direkt die Umweltplakette, so entgehen Sie den Strafen einer Umweltzone.

Von |2017-03-03T20:20:01+00:0026. 05. 2015|0 Kommentare

Über den Autor:

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