Für den Deutschen ist das Auto Nutzobjekt und bester Freund zugleich. Fast niemand fährt gerne in einem ungepflegten und besonders alten Auto herum. Irgendwie will man doch immer ein noch schöneres, stärkeres und komfortables Auto haben als beim letzten Mal. Hat man das Traumauto gefunden, dann geht es im zweiten Schritt immer um den Preis und um die Finanzierung.

Liegt das Geld nicht auf der hohen Kante, dann muss ein Kredit aufgenommen werden. Was aber ist bei einem KFZ-Kredit zu beachten und wie ist eigentlich der Ablauf?

Budgetplanung

Noch vor der Aufnahme eines Kredites, sollte man sich über das eigene Budget Gedanken machen. Wie viel Auto kann man sich leisten? Bedenken sollte man, dass es nicht nur um die Anschaffungskosten geht.

Für jedes Fahrzeug sollte man Betriebskosten, Verschleiß und Wertverlust zwingend mit einrechnen. Nicht selten machen die Spritkosten nur einen Bruchteil der restlichen Kosten aus. Diese Tatsache wird von vielen Fahrzeugkäufern unterschätzt!

Ablauf KFZ-Kredit

Traumauto gefunden - und jetzt? Foto: Adobe / alfa27

Traumauto gefunden – und jetzt? Foto: Adobe / alfa27

Ist das Traumauto gefunden und ist die Budgetplanung abgeschlossen, dann geht es an die Beantragung von einem KFZ Kredit. Die Auswahl der Anbieter am Markt ist groß und aus diesem Grund eignet sich ein Vergleichsportal wie Finanzcheck perfekt für dieses Vorhaben. Der Anbieter vergleicht viele unterschiedliche Angebote für KFZ-Kredite und listet die günstigen Varianten mit den jeweiligen Eigenschaften übersichtlich auf. Entscheidet man sich für ein bestimmtes Angebot, dann erfolgt eine Prüfung der Kreditwürdigkeit und Bonität. Viele Banken erlauben mittlerweile eine zügige Online-Prüfung.

Dadurch steht das Geld bereits wenige Tage nach Beantragung zur Verfügung. Die meisten Banken überweisen das Geld auf das Girokonto. Von diesem Geld kann man dann das Auto kaufen und mit dem KFZ-Brief anmelden. Jetzt muss man nur noch den KFZ-Brief an die Bank schicken. Diesen erhält sie als Sicherheit für den Kredit. Fertig!

An-, Um- und Abmeldung

Viele Nutzer stehen vor dem Problem, dass sich bei einem finanzierten KFZ der KFZ-Brief bei der Bank befindet. Dieser wird jedoch nicht selten für An-, Um- und Abmeldungen benötigt. Grundsätzlich stellt dies allerdings kein Problem dar, denn soll das Fahrzeug zum Beispiel umgemeldet werden, dann gibt man der Bank Bescheid und diese schickt den Brief zur jeweiligen Zulassungsstelle. Der KFZ-Brief wird dort hinterlegt, bis man vor Ort erscheint.

Im Anschluss schickt die Zulassungsstelle den Brief wieder zurück. Nachteil: Einige Banken verlangen Gebühren für das Verschicken des KFZ-Briefes.

Ratenkredit als Alternative

Ein klassischer Ratenkredit hat im Gegenteil zu einem KFZ-Kredit den Vorteil, dass der KFZ-Brief nicht der Bank ausgehändigt werden muss. Man kann frei über das Fahrzeug verfügen und der Ratenkredit ist nicht an das Fahrzeug gebunden. Im Zweifelsfall kann man das Fahrzeug jederzeit verkaufen und ein anderes Traumauto erwerben. In dieser Hinsicht ist ein Ratenkredit besonders flexibel.

Gegen einen Ratenkredit spricht allerdings, dass die Zinsen manchmal höher sein können als bei einem KFZ-Kredit. Der Grund liegt darin, dass die Bank keine Sicherheit in Form des KFZ-Briefes vorliegt und das Kreditrisiko dadurch mitunter höher ausfällt.

Fazit

Wer sein Traumauto gefunden und keine Lust hat den Kaufpreis anzusparen, der sollte einen KFZ-Kredit aufnehmen. Dadurch kann man sich auch ohne langwieriges Ansparen bereits heute das kaufen, was man sich normalerweise erst morgen leisten könnte. Sind Kreditwürdigkeit und Bonität gut, dann spricht nichts gegen dieses Vorgehen.