Durch eingeschränktes Reaktionsvermögen und verminderte Hör- und Sehleistung sind Senioren im Straßenverkehr mitunter eine Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer. Mit den richtigen Maßnahmen kann jedoch zur aktiven Unfallvermeidung beigetragen werden.

Es ist allgemein bekannt, dass im Alter die Reaktionsfähigkeit nachlässt. Aber gerade diese Fähigkeit ist gefragt, wenn man im Straßenverkehr unterwegs ist. Sitzen Senioren am Steuer, kann dies mitunter zu einer Gefahrenquelle werden. Wollen Senioren auf ihre Mobilität nicht verzichten (was man sehr gut verstehen kann), sollten Autofahrer aktiv zur Unfallvermeidung beitragen und Verständnis aufbringen. Das Stichwort heißt: Erhaltung der Fahrsicherheit. Und dazu sind alle Autofahrer aufgefordert. Nicht nur die Senioren am Steuer.

Fahrsicherheit von Senioren am Steuer

Senioren am Steuer

Senioren am Steuer

Und wie behält der Autofahrer im höheren Alter seine Fahrsicherheit? Eine gute Antwort halten da der ADAC und der TÜV parat. Wollen Senioren auf Auto und Beweglichkeit nicht verzichten, so bietet sich für manch einen älteren Autofahrer nämlich ein Fahrsicherheitstraining an. Derartige Fahrsicherheitskurse werden von ADAC und TÜV regelmäßig angeboten. Der Senior gewinnt hierdurch mit seinem Auto wieder an Sicherheit; und Sicherheit ist schließlich Trumpf im Straßenverkehr. Im Übrigen man sein Wissen gleichfalls in einer Fahrschule wieder auffrischen. Eine Prüfung muss der Senior jedoch nicht befürchten.

Sollte es zu einem Schadensfall kommen, sehen es Kfz-Versicherungen sehr gerne, wenn der ältere Autofahrer alles zur Fahrsicherheit beigetragen hat. Falsche Eitelkeit ist hier völlig fehl am Platz.

Senioren am Steuer wollen mobil bleiben

Natürlich müssen Senioren am Steuer kein Drängeln tolerieren. Aber es gilt auch zu prüfen, wie es um Seh- und Hörstärken geht. Es empfiehlt sich der Gang zum Facharzt, um zu prüfen, ob die Fahrtauglichkeit eingeschränkt ist. Im Zweifel kann zudem mit einer neuen Brille oder einem Hörgerät nachgeholfen werden. So sind auch körperlich eingeschränkte Senioren am Steuer wieder auf der sicheren Seite.

Auch für Senioren am Steuer gilt: Schulbank drücken

Doch auch das Lernen der Verkehrsregeln ist wichtig. Besonders ältere Fahrer, die mit dem Auto unterwegs sein wollen, sind oft nicht auf dem neuesten Stand. Das Einstudieren der aktuell geltenden Verkehrsregeln ist hier sehr sinnvoll, insbesondere in Kombination mit einem Fahrsicherheitstraining. Welcher ältere Verkehrsteilnehmer kennt jedes Verkehrszeichen? Wer weiß, wie man sich im Kreisverkehr einfädelt? Dieses Wissen sollten Senioren unbedingt auffrischen, denn es dient nachhaltig der Fahrsicherheit.

Mit wenigen Maßnahmen und Verhaltensregeln ist schnell ein Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Im Übrigen sind Senioren am Steuer nicht grundsätzlich die schlechteren Fahrer, zumal ältere Verkehrsteilnehmer doch mit einer erheblichen Fahrpraxis aufwarten können. Diese muss mitunter nur in Sachen Theorie aufgefrischt werden. Kleinere körperliche Defizite kann der Arzt helfen zu überwinden. Das höhere Alter ist somit nicht zwingend ein Grund zur Abgabe der Fahrerlaubnis.