Fahrzeuge, die nicht mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet sind, haben einen deutlich höheren Partikelausstoß als andere Wagen. Einen Partikelfilter nachrüsten: Um bis zu 40 Prozent lassen sich die Werte durch eine Nachrüstung reduzieren. Diese wird seit Beginn des Jahres 2012 wieder gefördert.

Ihr Kombi-Auto ist älteren Baujahres und noch ohne Rußfilter? Dies kann in den Umweltzonen der größeren Städte zu Problemen führen. Hier dürfen Sie sich nämlich mit Ihrem Kombi-Auto nur dann fortbewegen, wenn Sie über die geforderte Plakette verfügen. Mangels Rußfilter wird jedoch vielen älteren Diesel-Fahrzeugen die Vergabe verweigert. Dabei kann man Rußfilter online problemlos erwerben.

Erneut staatliche Förderung von Partikelfiltern seit 2012

Schon in den Jahren 2009 und 2010 wurden Autofahrer, die einen Partikelfilter nachrüsten ließen, mit einem Zuschuss vom Staat belohnt. Dieser betrug 330 Euro in bar – alternativ dazu gab es die Möglichkeit, eine befristete Steuerbefreiung in Anspruch zu nehmen.

Partikelfilter nachrüsten

Den für die Rußfilter eingerichteten Fördertopf aber nutzten die Deutschen längst nicht vollständig aus. Aus diesem Grund leitete die Bundesregierung zum Februar 2012 eine neuerliche Förderungswelle ein. Für all diejenigen, die in der Zwischenzeit einen Partikelfilter nachrüsten ließen, ist diese Handhabung ärgerlich: Die Möglichkeit einer rückwirkenden Förderung wird nicht eingeräumt, eine Erstattung gibt es demnach nicht.

Wer sich bislang allerdings noch nicht dazu entschließen konnte, sein Kombi-Auto nachträglich mit einem Rußfilter auszustatten, kann die staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Einzige Voraussetzung hierfür ist, dass Sie Ihren Wagen bis zum 31. Dezember 2012 mit einem Partikelfilter nachrüsten lassen.

Partikelfilter nachrüsten: Wann lohnt sich die Investition?

Im Hinblick auf die Umwelt ist der nachträgliche Einbau eines Rußpartikelfilters immer von Vorteil. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich das Vorhaben tatsächlich für jeden Autofahrer rentiert: Gerade dann, wenn Ihr Kombi-Auto der Schadstoffklasse Euro 2 angehört, erzielen Sie einen lediglich geringfügigen Nutzen. Im Rahmen der Aufrüstung nämlich würde es für Ihr Fahrzeug lediglich zum Sprung in die Schadstoffklasse Euro 3 reichen – damit wären Sie dann im Besitz der gelben Plakette.

Selbst diese aber ist in vielen Städten nicht zugelassen. Sofern Sie sich in einem dieser Orte fortbewegen wollen, müssen Sie trotz der mit mehreren Hundert Euro zu Buche schlagenden Nachrüstung auf Ihr Kombi-Auto verzichten. Bevor Sie sich von dem versprochenen Barzuschuss zum Handeln verleiten lassen, sollten Sie daher zunächst darüber nachdenken, ob es sich in Ihrem konkreten Fall wirklich lohnt, den Partikelfilter nachrüsten zu lassen. Um von dem staatlichen Zuschuss zu profitieren, müssen Sie sodann einen entsprechenden Antrag stellen.