Viele junge Männer und teils auch Frauen träumen nicht nur vom eigenen Auto, sondern sie träumen auch davon, selber am eigenen Auto in einer Hobby-Autowerkstatt herumschrauben zu können. Ohne aber einen geeigneten Platz für diese Schrauberarbeiten zu haben, macht das ganze nur halb so viel Spaß. Schließlich möchte man sein Auto von seiner besten Seite zeigen.

Hier ein wenig tunen, dort ein wenig an der Optik basteln. Und wer ein richtiger Autofan ist und ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt, der spart sich in den meisten Fällen den Gang in die Werkstatt und versucht sich zu Hause eine eigene, kleine Kfz-Werkstatt einzurichten.

Richtigen Ort für die Hobby-Autowerkstatt finden

Zunächst einmal steht bei dem Vorhaben, eine Hobby-KFZ-Werkstatt einzurichten die Suche nach dem geeigneten Raum im Vordergrund. Bestens geeignet ist eine eigene Garage in der Nähe der Wohnung oder des Hauses. Wer etwas ländlicher wohnt, der hat vielleicht einen Bauern in der Nähe, der einen Teil seiner Scheune zur Verfügung stellen kann.

Arbeiten in der Hobby-Autowerkstatt

Arbeiten in der Hobby-Autowerkstatt

Trocken und windgeschützt sollte die Werkstatt auf jeden Fall sein, denn so kann man auch bei schlechtem Wetter am eigenen Auto herumschrauben. Wenn ein geeigneter Raum für die Werkstatt gefunden wurde, geht es nun an die eigentliche Einrichtung der Werkstatt für Hobbyschrauber.

Hier gibt es einige Werkzeuge, die unverzichtbar sind und die unbedingt ins Sortiment gehören sollten. Eines sollte aber vorab noch erwähnt sein. Kaum ein Hobbyschrauber kann sich seine Kfz-Werkstatt, auf einen Schlag komplett einrichten. Es sei denn er hat im Lotto gewonnen oder eine Erbschaft gemacht. Bei einer eigenen Werkstatt geht es nicht nur darum, Lackkratzer auszubessern. Es wird also darauf hinauslaufen, sich die eigene Werkstatteinrichtung über die Jahre zusammenzustellen.

Diese Ausstattung ist unerlässlich

Ein guter Anfang ist mit einem kompletten Satz hochwertiger Schraubenschlüssel gemacht. Hier gilt es, auf die günstige Ware aus dem Baumarkt zu verzichten und lieber ein wenig mehr Geld für eine gute Qualität auszugeben. Schließlich möchte man Jahre lang etwas von dem angeschafften Werkzeug haben. Ein wirklich guter Tipp ist es, in der Tageszeitung darauf zu achten, ob eventuell in der Nähe eine Werkstattauflösung stattfindet. Hier kann der Hobbybastler sehr gute Schnäppchen für seine eigene Werkstatt machen.

Jede Hobby-Autowerkstatt braucht das richtige Werkzeug

Jede Hobby-Autowerkstatt braucht das richtige Werkzeug

Neben dem Satz Schraubenschlüssel gehört eine Werkzeugkiste oder ein Werkzeugwagen ebenfalls zur Grundausstattung. Auf der Liste sollten ebenfalls ein Satz Ringschlüssel, Kerzenschlüssel, Drehmomentschlüssel, eine Kombizange, ein Seitenschneider, eine Drahtbürste, Messschieber, Maßband und Fühlerlehre stehen. Eine Prüflampe, ein Montagehebel und eine Eisensäge sind ebenfalls von Vorteil.

Allein mit dieser Ausstattung ist der Hobbyschrauber zwischen 800 und 2000 Euro los, je nachdem welche Qualität und welche Marke er für die Werkstatteinrichtung wählt. Aber mit dieser Grundausstattung lässt es sich jetzt erst einmal los legen mit dem Verschönern des eigenen Autos.

Ebenfalls wichtig ist eine Werkbank. Diese lässt sich entweder kaufen. Oder man improvisiert in seiner Hobby-Autowerkstatt. Denn als Werkbank kann zum Beispiel auch eine ausrangierte Küchenzeile dienen. In den Schränken lassen sich die Werkzeuge gut unterbringen und mit der geeigneten Aufhängung über der Arbeitsplatte hat man alle anderen Teile wie Schraubenschlüssel gut und übersichtlich geordnet, schnell zur Hand. Nach und nach wird die Hobby-Werkstatt immer besser ausgerüstet. Etwas teurere Maschinen, wie ein Bohrständer oder eine Oberfräse werden angeschafft und mit der Zeit lassen sich wunderbar alle anfallenden Arbeiten am eigenen Fahrzeug in der privaten Werkstatt erledigen. Reifenwechsel, Zündkerzen austauschen, Ölwechsel etc. – alles kein großes Problem mehr mit der richtigen Werkstatteinrichtung für Hobbyschrauber.