Zum 83. Mal lädt die Schweiz zum internationalen Autosalon ein. Der Genfer Autosalon 2013: Auch in diesem Jahr stehen eine Reihe von Neuvorstellungen bereit, die das Herz eines jeden Autobegeisterten höher schlagen lassen.

Heute geht’s beim Autosalon in Genf los. Zehn Tage lang zeigen die Autohersteller, was sie augetüftelt haben.

Dabei geht es nicht nur um populäre Fahrzeuge wie Kombis…

Sport und Luxus dominieren im Genfer Autosalon 2013

Zu den Höhepunkten des Autosalon Genf 2013, der dieses Jahr zwischen dem 7. und 17. März stattfinden wird, ist unstreitig die Neuauflage des legendären Supersportwagens aus Maranello: Mit dem F70 will Ferrari an die Leistungen des F60, der zu Ehren des Firmengründers auch Enzo Ferrari genannt wird, anknüpfen. Das Besondere am F70 soll Gerüchten zufolge sein, dass er nicht ausschließlich mit einem Benzinmotor angetrieben wird, der bei seinem Vorgänger ein V12-Motor war, sondern zusätzlich von Elektromotoren angetrieben wird. Insoweit wird es sich also um einen Hybrid-Supersportwagen handeln.

Um im Luxussegment zu bleiben: Der britische Traditionsautobauer Rolls Royce hat für den Autosalon Genf 2013 angekündigt, die Coupéversion seines Ghost enthüllen zu wollen. Mit dem Ghost haben die Engländer vor einigen Jahren ihr Flaggschiff, den Phantom, mit einem kleineren Modell nach unten ergänzt. Währenddessen hat Aston Martin, ebenfalls ein britischer Autobauer mit einer langen Geschichte, vor, in Genf eine noch sportlichere Version seines viertürigen Coupés, den Rapide S, vorzustellen. Dieser soll sich optisch nur geringfügig von Serienmodell unterscheiden; Hauptaugenmerk liegt vielmehr auf den leistungsstärkeren Motor.

Platz wird es bei populären Autos und Kombis geben

Der Autosalon Genf 2013 wird aber nicht einer reinen Zurschaustellung von Luxus dienen, sondern wie in den vergangenen Jahren auch Raum für massenkompatible Autos bieten. Der deutsche Autobauer aus Rüsselsheim, Opel, will zum Beispiel sein Gegenmodell zum Golf Cabrio von Volkswagen veröffentlichen: Mit ihm will Opel endlich raus aus den roten Zahlen. Volvo dagegen will seinem gesamten Portfolio einen Facelift verpassen, damit das Firmengesicht sportlicher und dynamischer wird, um so auch bei jüngeren Käuferschichten anzukommen.

Mit Spannung wure erwartet, als Skoda 2013 den Octavia Combi präsentierte. Siehe Foto. Die nächsten Tests werden zeigen, ob die Erwartungen auf der Straße erfüllt werden.