Im Auto geblitzt worden? Wer zu schnell auf den Straßen unterwegs ist, muss mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen. Um die frühzeitige Erkennung von Blitzern sicherzustellen, setzen viele auf die Verwendung von Navigationsgeräten und sonstigen Radarwarnern. Geblitzt im Auto: Da diese Warnmelder nicht erlaubt sind, drohen empfindliche Strafen.

Ein Augenblick der Unachtsamkeit genügt und schon ist die geltende Höchstgeschwindigkeit überschritten oder eine rote Ampel überfahren. Wenn es nun blitzt, ist der Ärger unvermeidlich: Neben einer Geldstrafe erwartet den Fahrer oftmals auch die Erteilung von Punkten in Flensburg. Dies kann jedoch weitestgehend vermieden werden, da sich die meisten Blitzerfallen erkennen lassen. Wer hier allerdings auf die falschen Methoden zurückgreift, zum Beispiel auf Blitzer-Apps, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Und richtig kompliziert wird es, wurde man im Ausland geblitzt im Auto.

Blitzerfallen erkennen – sonst werden Sie geblitzt im Auto

Geblitzt im Auto

Geblitzt im Auto, obwohl Blitzer nicht zu übersehen sind

Unabhängig davon, um welche Art des Blitzers es sich handelt, lassen sich die meisten stationären Blitzerfallen erkennen. Voraussetzung dafür allerdings ist, dass bewusst nach solchen Installationen Ausschau gehalten wird: Halten Sie die Augen offen und denken Sie daran, dass die Zeiten der berühmten „Starenkästen“ längst vorbei sind.

Moderne Blitzer weisen heute die unterschiedlichsten Formen auf und überraschen mit einem immer wieder anderen Erscheinungsbild. Etwas aber haben all diese Modelle gemeinsam: Sie befinden sich unmittelbar am Straßenrand, die Kamera ist bei genauer Betrachtung zumeist deutlich zu sehen. Etwas schwieriger lassen sich hingegen mobile Blitzerfallen erkennen. Diese werden gut getarnt, wirken daher auf den herannahenden Fahrer wie ein Gebüsch, ein Briefkasten oder eine Mülltonne. Auch versteckt positionierte Geräte werden oftmals erst dann bemerkt, wenn es bereits zu spät ist.

Blitzer-Fallen oftmals in einem Kombi getarnt

Ebenfalls kompliziert lassen sich in einem Kombi-Auto installierte Blitzerfallen erkennen. Da diese durch die getönten Scheiben lediglich schemenhaft zu identifizieren sind, sollte Ihre besondere Aufmerksamkeit jedem Kombi-Auto gelten, welches in direkter Nähe zur Straße oder inmitten einer Einfahrt geparkt wurde. Natürlich gibt es viele dieser Fahrzeuge, die einer privaten Nutzung unterliegen und in keiner Weise im Zusammenhang mit Blitzerfallen stehen – damit böse Überraschungen allerdings gar nicht erst entstehen, sollte ein Kombi-Auto grundsätzlich mit einem genauen Blick durch die Heckscheibe überprüft werden.

Geblitzt im Auto: Radarwarner nicht erlaubt

Der Einsatz von speziellen Warnsystemen macht es deutlich leichter, Blitzer-Fallen zu erkennen. Vor diesem Hintergrund ist es nur verständlich, wenn Sie sich zur Identifizierung von gut getarnten oder in einem Kombi-Auto versteckten Blitzers eines solchen bedienen möchten. Dem aber steht die rechtliche Situation gegenüber: Extra für die Erkennung von Blitzern produzierte Geräte sind in Deutschland nicht erlaubt.

Wer sich über dieses Verbot hinwegsetzt, riskiert eine Ordnungsstrafe in Höhe von 75 Euro sowie auch vier Punkte in Flensburg. Gleiches gilt auch für Navigationssysteme mit integriertem Radarwarner. In diesem Fall kommt es nicht einmal darauf an, ob diese Funktion überhaupt genutzt wird. Entscheidend ist allein die Frage, ob die entsprechende Software installiert ist oder nicht. Wenn Sie sich sicher sein wollen, auch mobile Blitzerfallen erkennen zu können, empfiehlt sich daher eher das Einschalten des Radios.