Was ist eigentlich ein BMW Z3 Shooting Brake? Ein Shooting Brake ist, um es vereinfacht auszudrücken, ein Coupé mit einem Steilheck. Ist der Shooting Brake also doch kein Kombi? Doch, das ist er, denn er ähnelt vielmehr einem Kombi als einer Limousine.

Der BMW Z3 Shooting Brake zeichnet sich durch seine sportliche und elegante Gestaltung aus. Dies trifft grundsätzlich auf alle Shooting Brakes im Vergleich zu gewöhnlichen Kombis zu – insbesondere jedoch für den BMW Z3. Wenn Sie dieses Fahrzeug Ihr Eigen nennen können, dann besitzen Sie etwas, wofür andere Sie beneiden.

Die Geburtsstunde dieses exklusiven Gefährts verzeichnet das Jahr 1998. Das Außergewöhnliche an diesem Automobil ist das einzigartige BMW-Styling. So lässt sich mit Recht die Behauptung aufstellen, dass im Jahr 1998 eine neue formgebende Epoche begann, die natürlich auch ihre Kritiker fand. Wer diese Form aber mag, der findet keinen besseren fahrbaren Untersatz. Dennoch ist es nicht die Form allein, die den Reiz des BMW Z3 Shooting Brake ausmacht.

Innovative Technik beim BMW Z3 Shooting Brake

BMW Z3 Shooting Brake Quelle: juancricar.wordpress.com

BMW Z3 Shooting Brake Quelle: juancricar.wordpress.com

Shooting Brake BMW Z3 punktet durch seine Technik. Als Fahrer können Sie in den Genuss eines sportlichen Fahrverhaltens kommen. Dieses wird durch einen Sechs-Zylinder-Motor in verschiedener Ausstattung ermöglicht, und zwar von einer 2,3 Liter Variante bis hin zu einer 3,3 Liter Variante. Zudem garantieren bis zu 325 Pferdestärken einen ungetrübten Fahrspaß. Die Beschleunigung von 0 auf 100 schafft der BMW Z3 regelmäßig unter 8 Sekunden.

BMW Z3 Shooting Brake: Optik und Bequemlichkeit

Dieser sportlich innovativen Technik entspricht das übrige Design mit seinen versenkbaren Türen. Und natürlich verfügt dieses klassisch anmutende Modell über Alufelgen, ABS, eine Zentralverriegelung, eine Sitzheizung, elektrische Fensterheber und – nicht zu vergessen – ein Tempomat. Dies sind Feinheiten, die der Optik und der Bequemlichkeit dienen, wie auch die bequemen Ledersitze. Auch die regelmäßig vorhandene Wegfahrsperre leistet im Zweifel nützliche Dienste.

Und selbstverständlich bietet das  vorhandene Navigationssystem wertvolle Vorteile. Dieser Shooting Brake ist mit Xenon-Licht ausgestattet, was dem Fahrzeug einen sportlichen Charakter verleiht. Dieses Fahrzeug vereint die optischen Vorzüge einer Limousine mit denen eines Kombis. Der BMW Z3 ist in erster Linie ein Sportfahrzeug und kein Familienfahrzeug. Auf dem Markt ist dieser sportliche Zweisitzer nicht mehr wegzudenken.

Shooting Brake als beste Kombi-Variante?

Kombis sind besonders aufgrund des zusätzlichen Stauraums attraktiv. Ihr typisches Design spricht weniger an. Die  Ausnahme sind Shooting Brakes.

Mit einem Kombi-Auto verbinden die meisten ein eher klobiges Aussehen. Ältere Modelle rollten wie schwerfällige Schlachtschiffe durch die Straßen – aus und vorbei der Traum von Geschwindigkeit und Sex-Appeal. Wer sich freiwillig in ein Kombi-Auto setzte, hatte in puncto Männlichkeit das Nachsehen. Ein Shooting Brake lässt die ganze Sache hingegen schon wieder anders aussehen. Doch was ist hierunter eigentlich genau zu verstehen?

Shooting Brake ist ein Coupé mit Steilheck

Als sogenanntes Shooting Brake wird ein bestimmter Karosserietyp bezeichnet. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein Coupé, welches mit einem Steilheck ausgezeichnet ist und damit eher einem Kombi-Auto ähnelt als einer klassischen Limousine. Anders als das herkömmliche Kombi-Auto präsentiert sich ein Shooting Brake aber von einer deutlich eleganteren und dynamischeren Seite.

Dieser Unterschied lässt das Shooting Brake zu einer geeigneten Alternative für all jene, die auf das großzügige Ladevolumen eines Kombis nicht verzichten wollen, dabei aber gehobene Ansprüche an die Optik und die Sportlichkeit des Fahrzeugs richten, werden. Bekannte und beliebte Beispiele sind der BMW Z3 Coupé, der Lotus Elise II, der Ferrari FF und der Volkswagen Scirocco. Jedes der genannten Modelle ist ein Coupé mit Steilheck – die Zuordnung ist somit problemlos möglich.

Herkunft und Geschichte von Shooting Brake

Der Begriff „Shooting Brake“ ergibt einen Sinn, sobald die Herkunft der Bezeichnung berücksichtigt wird. Als „Brake“ – oder auch „Break“ – wurden nämlich in früheren Zeiten Fuhrwerke bezeichnet, die den Widerstand der ungezähmten Pferde brechen sollten. Es galt, ihren natürlichen Bewegungsdrang zu unterdrücken und die Tiere somit als Arbeitstiere nützlich zu machen. Motorisierte Shooting Brakes tauchten erst sehr viel später auf. Anfangs waren sie lediglich in Großbritannien verbreitet – bevor sie aber zu ihrem Siegeszug ansetzten, gerieten sie allerdings erst einmal beinahe in Vergessenheit. Ein klassischer Shooting Brake ist immer auf den Aston Martin DB5 zurückzuführen.

Obwohl es lediglich zwölf Exemplare von diesem besonderen Kombi-Auto gab, gilt es als Ursprung für das heutige Verständnis der sportlichen und edlen Modelle. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Sie einen Shooting Brake immer an seiner spezifischen Form erkennen. Selbst dann, wenn Ihnen die Typbezeichnung des vor Ihnen stehenden Wagens nicht bekannt ist, werden Sie das Coupé mit Steilheck als solchen erkennen.