Um einen Kombi behindertengerecht zu machen, finden Sie viele Möglichkeiten. Während manche serienmäßig vom Hersteller zu finden sind, gibt es viele nur als Nachrüstvariante.

Um ein Kombi-Auto behindertengerecht zu gestalten, ist meist ein Umbau vonnöten. Für wenige Kombi-Auto-Modelle bestehen serienmäßig Einbauten, die bei leichten Behinderungen helfen können.

Behindertengerechter Kombi gibt’s serienmäßig

Ein behindertengerechter Kombi ist der VW Caddy Maxi

Ein behindertengerechter Kombi ist der VW Caddy Maxi

Bei einer leichten Behinderung besteht die Möglichkeit, behindertengerechte Einrichtungen der Kombi-Auto-Modelle serienmäßig zu finden. Das einfachste Beispiel ist die Lenkhilfe, wie der Lenkradknauf oder die Servolenkung. Beide sind behindertengerecht und serienmäßig für alle Kombi-Auto-Modelle vorhanden.

Auch eine Feststellbremse, die mit dem Fuß betätigt wird, ist bei Mercedes und anderen Herstellern vereinzelt im Kombi-Auto zu finden. Auch das Automatik-Getriebe gehört zu den Hilfen, die das Kombi-Auto behindertengerecht machen. Um ein Kombi-Auto behindertengerecht nachzurüsten, findet man auch serienmäßige Komponenten auf die Umrüstungen aufbauen oder welche nötig sind, um die Umrüstung zu erledigen. Hierzu gehören Regen- und Lichtsensoren. Diese schalten automatisch das Licht oder die Scheibenwischer ein und sind für die Nachrüstung des Gasrings nötig.

Behindertengerechter Umbau eines Kombi-Autos

Da man nur selten serienmäßige Einrichtungen für das Kombi-Auto findet, ist meist ein Umbau vonnöten. Je nach Behinderung unterscheidet sich natürlich ein Umbau. Für Rollstuhlfahrer ist es üblich, ein Rollstuhlverladesystem in Kombi-Auto-Modelle einzubauen. Hierfür wird das System meist direkt hinter dem Fahrersitz eingebaut. Das Verladesystem hilft, den Rollstuhl automatisch und einfach zu verstauen. Nach dem Aussteigen wird der Rollstuhl wieder auf die Straße gesetzt.

Auch Sitzveränderungen, sowohl für Fahrer- als auch Beifahrersitze, sind eine Nachrüstungsvariante, um Rollstuhlfahrer unabhängiger zu machen. Man unterscheidet zwischen drehbaren Sitzen und seitlich verschiebbaren Sitzen. Außerdem können die Sitze elektrisch nach oben/unten oder vorne/hinten verstellt werden. Auch Rollstuhlrampen werden häufig in Fahrzeuge eingebaut, allerdings setzt dies eine bestimmte Mindesthöhe voraus. Aus diesem Grund findet man meist Minivans oder Kleinbusse mit Rollstuhlrampen, entweder an der Heckseite oder hinter dem Beifahrersitz. Häufig werden Rollstuhlrampen auch mit Rollstuhlhaltesystemen und Einstiegshilfen kombiniert.

Ein behindertengerechter Kombi erfordert Vorarbeiten

Aufsteh- und Einstiegshilfen sind ein Hilfssystem für alle Kombi-Auto-Modelle, die das Ein- und Aussteigen erleichtern sollen. Ein Kombi-Auto behindertengerecht nachzurüsten, erfordert ein wenig Vorarbeit. Sie müssen testen, ob ein Rutschbrett als Einstiegshilfe ausreichend ist, oder ob ein Personenlifter bzw. ausklappbare Trittstufen sinnvoller sind. Alle Hilfen gibt es in manueller und elektrischer Ausführung.