//Auto polieren: Mindestens zweimal im Jahr!

Auto polieren: Mindestens zweimal im Jahr!

Natürlich sollte der Lack des eigenen Autos nicht nur gut aussehen, sondern auch intakt sein: Er hat die Funktion, die Karosserie des Fahrzeugs vor Witterungsaunflüssen und Rost zu schützen. Damit der Lack diese Funktion auch nach mehreren Jahren noch wirkungsvoll erfüllen kann, muss man das Auto polieren.

Als absolutes Minimum gilt: Mindestens zweimal im Jahr sollte man sein Auto polieren und die richtigen Poliermittel nehmen. Nur dann ist sichergestellt, dass der Wagen mit seinem Glanz auch seinen Wert erhält. Denn Autopflege ist wichtig!

Auto polieren – so geht’s am einfachsten

Auto polieren

Auto polieren

Im Autofachhandel können alle wichtigen Utensilien, die für die Reinigung notwendig sind, erworben werden. Dazu zählen ein Lackreiniger, die für die Autopolitur notwendigen Pflegemittel und natürlich Politurwatte. Eine Alternative zur speziellen Politurwatte kann eine normale Kosmetikwatte sein.

Zunächst muss das Auto gründlich gewaschen werden, bevor die Politur beginnt. Sämtliche Lackbereiche müssen komplett frei von Verschmutzungen sein, denn sonst drohen Lackschäden durch Verkratzungen. Idealerweise wird eine Politur gewählt, welche sich für Kunststoff und Gummi eignet. Das heißt nicht, dass diese Teile dadurch glänzen werden. Viel mehr werden diese sehr empfindlichen Bereiche dadurch geschont, da anderweitige Mittel schnell aggressiv wirken und poröse Stellen entstehen lassen können. Das muss man wissen, bevor man sein Auto polieren will.

Systematisch und gründlich das Auto polieren

Für den Poliervorgang werden kleine Mengen des Poliermittels auf Watte aufgetragen, welche man dann mit kreisenden Bewegungen in den Lack eingearbeitet. Idealerweise beginnt man am Dach des Fahrzeugs und arbeitet sich von oben nach unten vor – so wird nichts vergessen. Im Anschluss sollte der Politur einige Minuten Zeit gegeben werden, richtig zu trocknen. Danach werden die Reste mit einem sauberen Stück Watte vom Lack abgenommen, bis die Stelle vollständig sauber ist. Hier ist wichtig, die Watte regelmäßig zu wechseln und für jeden Bereich ein neues Stück Watte zu verwenden. Nur so wird das Fahrzeug richtig glänzend und streifenfrei! Man will ja nicht umsonst das Auto polieren.

Die besten Mittel, um das Auto zu polieren: Hier klicken!

Ein guter Tipp ist, mit der Autopolitur zu warten, bis der Himmel etwas bewölkt ist. Nicht nur fällt die Arbeit dann deutlich leichter als unter der warmen Sonne. Auch das Ergebnis bei der Autopolitur wird besser ausfallen.

Autopolitur: So wird das Fahrzeug glänzen

Autopolitur gründlich vornehmen

Autopolitur gründlich vornehmen

Zunächst sollte man den Zustand des Autolacks genauer betrachten, um zu entscheiden, ob eine Vorbehandlung notwendig ist. Hat der Autolack keinerlei große Schäden und weist auch keine Farbabweichungen oder milchige Stellen auf, dann kann die Autopolitur umgehend beginnen.

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Mit spezieller Autopolitur oder einem guten Lackreiniger geht die Arbeit schnell von der Hand: Man gibt einfach eine kleine Menge davon auf Autopoliturwatte und arbeitet die Creme mit kreisenden Bewegungen sorgfältig in den Lack ein. Idealerweise arbeitet man sich dabei von oben, beginnend am Dach, bis ganz nach unten vor. Nachdem die Poliercreme getrocknet ist, können eventuelle Reste mit einem sauberen Lappen entfernt werden, weiterhin lohnt sich auch das Nachpolieren mit einem sauberen Stück Politurwatte, welches zwischendurch immer wieder erneuert werden sollte.

Autopolitur Anleitung: Darauf muss man dringend achten!

Sehr wichtig ist, dass man beim Kauf von Autopolitur darauf achtet, dass sich das entsprechende Mittel auch für die eigene Karosserie eignet. Besonders Kunststoffe und Gummiteile reagieren schnell sehr sensibel auf aggressive Chemikalien und tragen bei falscher Anwendung teilweise sogar irreparable Schäden – von Flecken bis hin zu porösen Stellen – davon. Wer sich unsicher ist, welches Mittel das richtige ist, fragt daher am besten in einem Autofachhandel nach.

Eine gründliche Reinigung des Kombis ist im Frühjahr nicht nur aus optischen Gründen angebracht. Überreste von Salz, Auftaumitteln oder Streusand können die Karosserie dauerhaft schädigen.

Autolack polieren bei einem Kombi-Fahrzeug

Autolack mit der Poliermaschine glätten

Autolack mit der Poliermaschine glätten

Die Reinigung der meisten Kombi-Modelle unterscheidet sich nicht grundlegend von der Reinigung anderer Autos. Allerdings haben Kombi-Auto-Modelle meist Stellen, die besonders anfällig für Schmutzablagerungen sind.

Wer sein Kombi-Auto waschen möchte, sollte die Reinigung kurz vorbereiten. Dazu gehen Sie einmal um den gesamten Wagen herum und achten dabei auf besonders stark verschmutzte Stellen. Gegebenenfalls kann hartnäckiger Schmutz schon vor der Hauptwäsche mit Seifenwasser eingeweicht werden, sodass er sich später vollständig in der Hauptwäsche löst. Wichtig: Vor allem die Radkästen und Felgen sind oft stark verdreckt, werden aber beim Reinigen meist übersehen.

Auto richtig polieren: Es gibt drei Möglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kombi-Modelle zu reinigen. Sie können Ihr Kombi-Auto von einer vollautomatischen Waschanlage waschen lassen, ohne einen Fuß aus dem Wagen setzten zu müssen, den Wagen selber vorbehandeln und dann von der Anlage das Auto richtig polieren lassen oder ihr Auto komplett eigenhändig in einer SB-Waschanlage mit Schwamm und Hochdruckreiniger selber waschen. Da alle der drei Methoden ein gutes Ergebnis liefern, bleibt die Auswahl dem Autofahrer überlassen. Egal für welche Möglichkeit Sie sich letztendlich entscheiden, achten sollten Sie auf die Stellen, die besonders anfällig für Schmutzablagerungen sind. Neben Radkästen und Felgen sind dies die Türfalzen und der komplette Einstiegsbereich. Hier empfiehlt sich unabhängig von der gewählten Reinigungsmethode eine gründliche Reinigung von Hand. Und nicht die Heckscheibenwischer vergessen, damit sie länger halten!

Auto polieren: Kombi-Modelle und ihre anfälligen Stellen

Kombi-Modelle haben im Vergleich zu anderen Autotypen eine Stelle, die besonders anfällig für Schmutzablagerungen ist: In vielen Heckklappenzwischenräumen sammelt sich beim Kombi-Auto Staunässe, die die Gummierungen und den Lack auf Dauer schädigen kann. Man kann diese Stellen meist nur schwer säubern, da sie oft sehr schmal und mit den Händen schlecht zu erreichen sind. Hier kann eine alte Zahnbürste Abhilfe schaffen, mit der Sie auch die engsten Zwischenräume problemlos erreichen.

Wenn Sie Wert auf eine grundlegende Wäsche ihres Wagens legen, so sollten Sie zusätzlich zu der Reinigung der Karosserie den Unterboden vom Kombi-Auto waschen lassen. Eine Unterbodenwäsche bieten viele Waschanlagen gesondert an. Für einen nachhaltigen und dauerhaften Reinigungs- und Pflegeeffekt sollten alle Kombi-Modelle nach der Wäsche gewachst werden.

Warum man zweimal im Jahr den Autolack polieren sollte

Nicht nur im Winter ist Ihr Wagen dauerhaft Stoffen ausgesetzt, die den Lack angreifen. Auch im Frühjahr können Pollen zu Lackschäden führen.

Der Frühjahrsputz ist für die meisten Kombi-Besitzer Standard. Denn Ablagerungen aus der Winterzeit wie Streusalz, Streusplit oder Streusand können den Lack eines jeden Autos nachhaltig schädigen und sollten deshalb entfernt werden. Doch auch im Frühjahr lauern bereits die nächsten Gefahren für den Lack Ihres Wagens.

Sonne, Pollen und Auto – eine gefährliche Kombination im Frühjahr

Denn auch im Frühjahr ist Ihr Kombi-Auto einer Vielzahl von Stoffen ausgesetzt, die zu Lackschäden führen können. Umso erstaunlicher ist dabei allerdings, dass es sich bei diesen Stoffen um natürliche Absonderungen von Pflanzen handelt. Deshalb haben die meisten Autofahrer die gefährliche Kombination von Sonne, Pollen und Auto auch nicht im Blick, sodass es hier schnell zu Lackschäden am Fahrzeug kommen kann.

Regelmäßige Lackpolitur des Wagens im Frühjahr

In der Regel führen Pollen am Auto nicht unmittelbar zu Lackschäden. Doch auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn sich eine dicke Pollenschicht auf Ihrem Kombi-Auto ansammelt, können die eigentlich harmlosen Ausscheidungen der Natur bei intensiver Sonneneinstrahlung in den Lack eingebrannt werden. Im Extremfall können die Lackschäden so stark sein, dass eine komplett neue Lackierung notwendig wird. Deshalb sollten Sie Ihren Wagen im Frühjahr alle zwei Wochen in der Waschanlage reinigen, um die ungünstige Situation aus Sonne, Pollen und Auto erst gar nicht entstehen zu lassen. Auch sollten Sie Ihren Wagen regelmäßig wachsen und eine Lackpolitur unterziehen. Denn dann können sich die Pollen erst gar nicht festsetzten und werden vom nächsten Regen abgewaschen.

Besondere Gefahren für Ihren Kombi ohne gute Autopolitur

Nicht alle Pflanzen stoßen im Frühjahr die gleiche Menge an Pollen aus. Wenn Sie Ihr Auto regelmäßig draußen parken, sollten Sie darauf achten, unter welchen Bäumen Sie Ihr Kombi-Auto abstellen. Wenn die Wagen in der Umgebung bereits mit einer Pollenschicht überzogen sind, sollten Sie nach Möglichkeit einen anderen Platz zum Parken suchen. Generell sollten Sie das Parken unter Linden im Frühjahr vermeiden.

Denn dieser Baum sendet nicht nur Pollen aus. Blattläuse, die die Linden im Frühjahr in Scharen bevölkern, produzieren Unmengen des sogenannten Honigtaus. Diese klebrige Masse verschmiert den gesamten Wagen und setzt sich an Lack, Scheiben und Scheibenwischern fest und ist im Nachhinein nur schwer zu entfernen.

Von |2014-09-22T17:16:51+00:0009. 08. 2014|0 Kommentare

Über den Autor:

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