//Antiblockiersystem ABS – wie funktioniert das eigentlich?

Antiblockiersystem ABS – wie funktioniert das eigentlich?

Das Antiblockiersystem ABS ist über 40 Jahre alt. Wie funktioniert eigentlich die automatische Stotterbremsung?

Wenn Ihr Kombi-Auto nicht zu den älteren oder alten Modellen gehört, ist es höchstwahrscheinlich auch mit ABS ausgerüstet. Das Antiblockiersystem ABS entfaltet seine Wirkung beim starken Bremsen und stellt für Sie und Ihr Auto einen Schutz in kritischen Situationen dar. Doch wie macht es das?

Wer fahren will, muss bremsen können – ABS hilft dabei

Antiblockiersystem ABS

Antiblockiersystem ABS wird von Mechanikern überprüft

Als der große Ettore Bugatti nach der Markteinführung seiner ersten Modelle mit deren mangelhaften Seilzugbremsen konfrontiert wurde, zeigte er sich wenig angetan. Zum Fahren sei das Auto da, nicht zum Bremsen, sagte der Meister – und ging nur widerwillig auf die Bedürfnisse seiner Kunden ein, die sich mehr Schutz fürs Auto wünschten. Heute haben die meisten Autos hinten Trommel- und vorne Scheibenbremsen, es gibt auch etliche, die rundherum Scheibenbremsen haben. Zudem ist ein modernes Kombi-Auto in aller Regel mit Antiblockiersystem und ESP ausgerüstet. ESP stellt eine Erweiterung und Verbesserung des herkömmlichen Antiblockiersystems dar. Das erste ABS wurde schon 1969 verbaut: ein ausgeklügeltes System, das die Sicherheit von Ihrem Kombi-Auto erhöht und auch den Verschleiß Ihrer Bremsen und Räder mindert.

Wenn Ihr Auto den Schutz beim Bremsen einsetzt, spüren Sie das am Gasfuß: Wie eine Stotterbremsung in kurzen Intervallen fühlt sich das ABS an, wenn es greift. Ihr Kombi-Auto kann davon ganz schön ins Ruckeln und Zittern kommen, aber das schnelle, automatische Aktivieren und Lösen der Bremskraft hat schon viele Unfälle verhindert.

Das Antiblockiersystem ABS kurz erklärt

Wenn Sie Ihr Kombi-Auto stark abbremsen, blockieren irgendwann die Räder. Im Moment, da die Bremsen ihren maximalen Schlupfwert erreicht haben, steht das Rad, und jede weitere Verzögerung wird ausschließlich über die Reibung des Reifens beim Gleiten erzielt. In diesem Zustand können Sie Ihr Auto nicht mehr wie gewohnt lenken oder steuern, Schlingern und Schleudern drohen. Mit ABS bleibt Ihr Kombi-Auto bei heftigen Bremsmanövern oder Vollbremsungen leichter kontrollierbar.

Durch den wirksamen Schutz für das Auto können Sie es in der Spur halten, wo es sonst ausbrechen würde. Damit das Auto diesen Schutz hat, sind ein Induktions- oder Hallgeber zum Messen der anliegenden Drehzahl und eine Einzelanbindung aller vier Räder ans Bremssystem erforderlich. Über Ventile regelt das Antiblockiersystem den Bremsdruck und verhindert das Blockieren der Räder. Bremen im Kombi…

Von |2015-07-27T12:25:18+01:0028. 07. 2012|1 Kommentar

Über den Autor:

Unter dem Namen Ocean23 betreibt Peter Gottschalk ein Online Marketing Projekt, das Verticals aus den Bereichen Life Style, Autos, Reise und Financial Services sowie Technologie (Gadgets und Videostream) bündelt. Ehrliches Feedback willkommen!

Ein Kommentar

  1. […] Die elektrische Servolenkung leistet die Lenkkraft durch einen kleinen Elektromotor, dieser wird parallel zur Kraft durch den Lenker angewandt. Natürlich muss der Elektromotor nur arbeiten, wenn eine Lenkbewegung stattfindet, dies ist gleichzeitig der wichtigste Vorteil, hiermit ergibt sich eine Kraftstoffeinsparung von circa einem ¼ Liter pro 100 Kilometer beim Kombi-Auto. Des Weiteren kann die Kraft des Elektromotors individuell gesteuert werden, zum Beispiel wird eine hohe Kraft beim stehenden Fahrzeug angewandt und im Fahrbetrieb sind nur geringe Kräfte nötig, das entlastet die Lenkstange. Außerdem kann das elektrische System einfach mit Fahrerassistenzsystemen (Spurassistent, ESP II und Parkassistent) gekoppelt werden. Ein Nachteil des Systems ist, dass Fehler in der Elektronik sehr schwierig nachvollziehbar sind und Fehlfunktionen in der Elektronik leider nicht ausgeschlossen werden können. Weiterlesen… […]

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung zu. MEHR ERFAHREN Ok