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VW Passat Variant: Der neue Kombi setzt Erfolgsstory fort

Kombi ist bei Volkswagen Programm. Seit 40 Jahren bietet der Autobauer mit dem Modell VW Passat Variant wohl eines der beliebtesten Fahrzeuge für Familien an.

Mittlerweile hat sich der Einsatzzweck des VW Passat Variant sogar gewandelt. Das komfortable Konzept ist auch als Firmenwagen gefragt.

VW Passat Variant auf Basis des Audi 80 gebaut

VW Passat Variant Cockpit

VW Passat Variant Cockpit

Als in den frühen 1970er Jahren der VW Passat Variant erstmals auf den Markt kam, überzeugte das auf dem Audi 80 basierende Konzept auf Anhieb. Die klassische Limousine bot ein überarbeitetes Antriebs- und Motorenkonzept, aber noch keine Kombi-Version.

Der VW Passat Variant erschien schließlich um das Jahr 1974 und stieß international auf große Resonanz. Hohe Stückzahlen wurden ebenso in China, den USA und Brasilien abgesetzt. Im Durchschnitt ist der Variant eines der meistgebauten Autos überhaupt.

VW Passat Variant: Siebte Generation setzt Erfolg fort

VW Passat Variant Familie

VW Passat Variant Familie

Der in Emden und Wolfsburg gefertigte Kombi steht heute für Zuverlässigkeit und Qualität. Und die siebte Generation setzt diese Tradition fort. Werksintern als Passat B7 bezeichnet, schreibt VW mit dem aktuellsten Passat Variant weiterhin Geschichte. Denn im Fahrzeugtest zeigt sich, dass dieser Kombi den Puls der Zeit trifft. Der Variant ist nämlich nicht nur ein Familienfahrzeug, sondern aufgrund seines Preis-Leistungsangebots inzwischen ein gefragter Dienstwagen.

Sparsame Motoren beim VW Passat Variant

Ob für die Stadt oder die Autobahn – VW Kunden können nicht nur bei Neuwagen zwischen einem breiten Angebot wählen. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt weisen die Jahrgänge des VW Passat Variant unterschiedlichste Motorisierungen für jedermann auf. Während die 5. Generation beispielsweise 142 kW in der Benzinversion mobilisiert, sind es in der 6. Generation bereits 220 kW. Sparsamere Dieselmotoren runden das Angebot ab und weisen ebenfalls eine gute Ausstattung auf.

Zur Geschichte des Passat-Kombi Volkswagen

Der Passat Kombi entstand als ein PKW-Modell der Mittelklasse des Herstellers Volkswagen. Die ursprüngliche Version wurde im Jahre 1972 in Anlehnung an den Audi 80 gebaut und im Jahre 1973 mit einem Fließheck produziert. Der Passat hat einen wassergekühlten Motor und verfügt über einen Frontantrieb. Dies unterschied ihn maßgeblich vom Vorgängermodell mit der Bezeichnung VW 1500/1600, dessen Motor luftgekühlt war und einen Heckantrieb aufwies. Im Jahre 1974 kam der Passat Kombi auf den Markt.

VW Passat Kombi mit großen Erfolgen gekrönt

Der neue VW Passat Kombi R-Line

Der neue VW Passat Kombi

Bis heute gibt es insgesamt sieben Generationen des VW Passat Kombi, und sie sind ständig angewachsen. Der neue Passat Kombi weist eine Länge von 4,77 Metern auf und hat eine Breite von 1,82 Meter. Somit ist er sichtlich größer als die ursprüngliche Variante. Bis zum Jahre 2007 wurden insgesamt 15 Millionen Passat Kombi hergestellt. Somit erreicht das Modell den neunten Platz der am meisten produzierten Pkw weltweit. Die momentane Version des Passat Kombi trägt die Bezeichnung Variant. Im Jahre 2004 war der Passat Kombi beziehungsweise Variant das am meisten verwendete Dienst- und Unternehmensfahrzeug.

Immer wieder wurde der Passat Variant generalüberholt

Beim Passat Kombi kam es immer wieder zu Überholungen des Motoreinbaus. Bis zu der B2-Baureihe wies der Passat einen längs eingebauten Motor auf, somit wurden die für den Audi 80 erstellten Reihenfünfzylinder für den Längseinbau verwendet. Ab der B3-Baureihe kamen Motoren mit Quereinbau zum Einsatz. Hier kam es dann auch zur Entwicklung der Sechszylinder-VR-Motoren. Mit dem Wechsel der Modelle zur B5-Baureihe stieg VW wieder auf den Längseinbau der Motoren um. Somit war es möglich, den V6-Motor von Audi unterzubringen. Mittlerweile wurde auch der W8 produziert, ein Passat mit einem Achtzylindermotor. Ab der B6-Baureihe wechselte VW wiederum zum quer eingebauten Motor, da nun der neue VR-Motor mit Sechszylindertechnik hergestellt wird.

Passat ­Variant bekannt für individuelles Erscheinungsbild

Der neue Volkswagen Passat Variant

Der neue Volkswagen Passat Variant

Ein Auto für das Volk zu konzipieren erfordert stets ein gewisses Maß an Individualität. Besonders viel Mut zur Eigenständigkeit beweist der Passat Variant. Das Erfolgsmodell des deutschen Automobilherstellers Volkswagen wird mittlerweile in der siebten Generation vermarktet. Je nach Motorisierung wartet der Passat Variant mit einer maximalen Leistung von bis zu 300 PS auf. Der kleinste Motor verfügt über eine Leistung von bis zu 105 PS. Der 300 PS starke Benzinmotor beschleunigt den Passat Variant auf eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde. Beim 105 PS starken Dieselmotor endet der Vortrieb bereits bei 193 Kilometern pro Stunde. Der durchschnittliche Verbrauch liegt gemäß den Angaben der verantwortlichen Konstrukteure je nach Motorisierung zwischen 4,3 Litern und 9,3 Litern.

Der neue Volkswagen Passat Kombi überzeugt mit großer Ladefläche

Die Motorvariante spielt auch in Bezug auf den CO2-Ausstoß eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Der 105 PS starke Dieselmotor gibt pro Kilometer 113 Gramm des schädlichen Gases an seine Umwelt ab. Beim 300 PS starken Benziner wird ein maximaler CO2-Ausstoß von bis zu 215 Gramm pro Kilometer erreicht. Neben dem Motorraum erweist sich vor allem der Kofferraum als ein Highlight der besonderen Art. Wenn die Rückbank umgeklappt wird, können im aktuellen Passat ­Variant bis zu 1.731 Liter Gepäck verstaut werden. Bei voller Bestuhlung stellt das Gepäckabteil den Passagieren ein maximales Ladevolumen von bis zu 603 Litern zur Verfügung. Neben einer McPherson-Vorderachse zeichnet sich eine Vierlenker-Hinterachse für einen komfortablen Transport der Passagiere sowie deren Gepäck verantwortlich. Der aktuelle Passat Variant erstreckt sich auf einer Länge von beachtlichen 4.771 mm. Im Vergleich zum Vorgänger konnte ein Längenzuwachs von 6 mm erzielt werden. Der Radstand ist um 2 mm auf 2.712 mm gewachsen.

VW Passat Kombi: Den fährt der Außendienst

Der VW Passat Variant ist traditionell eines der erfolgreichsten Kombis auf dem deutschen Markt. Den 1973 eingeführten VW Passat ergänzte der Hersteller bereits ein Jahr später um eine Version mit Laderaum, die sich seither äußerst erfolgreich entwickelte. Mit über 70 Prozent Verkaufsanteil übertrifft der Variant inzwischen die Limousine beträchtlich.

Zu diesem Erfolg trägt sicher die Größe des Laderaums bei, der seit der ersten Auflage deutlich an Fläche zugelegt hat. Der erste Passat Variant war bei einer Länge von 4,20 Metern noch eher kompakt, auch nach damaligen Maßstäben. Schon die zweite, ab 1980 gebaute Version legte in der Länge deutlich zu und setzte Zeichen in Sachen Laderaumvolumen: Rund 1500 Liter sind der Maßstab, an dem VW sich heute noch orientiert. Das aktuelle Modell verstaut mit gut 1700 Liter Volumen auch nicht viel mehr.

Diesel für Passat Kombi als Dienstfahrzeug

Ein zweiter Erfolgsfaktor des VW Passat Variant heißt „Diesel“. Bereits der 1974 kurz nach dem Passat eingeführt Golf erzielte gute Erfolge mit seiner damals noch ungewöhnlichen Dieselversion durch deren geringen Verbrauch. Beim Passat mussten die Kunden bis 1982 warten, bis VW auch eine Dieselversion auslieferte. Über die Jahre entwickelte sich der Dieselmotor zu einem sehr erfolgreichen Antrieb, zumal er besonders in der Leistung stetig zulegte. So bietet der aktuelle VW-TDI 170 PS und stattliche 350 Nm maximales Drehmoment. Typische Benzinmotoren sind auch nicht sehr viel stärker, wohl aber durstiger.

Mit dieser Kombination aus großem Laderaum, starkem und sparsamen Antrieb sowie seriöser, imageneutraler Marke gilt der VW Passat als das deutsche Außendienstlerfahrzeug schlechthin. Genau diese Kombination von Eigenschaften kann bisher kein Wettbewerber anbieten.

VW Passat Variant – was kann der Kombi der Mittelklasse?

Volkswagen schenkt dem bewährten Passat in der neuesten Ausführung viele neue Funktionen, verlässt sich aber dennoch auf altbewährtes Gutes.

Dieses Mittelklasse Kombi-Auto erinnert an einen alten Freund, der einen nun schon seit mehreren Jahren begleitet. Doch natürlich sorgen die Wolfsburger beim VW Passat Variant dafür, dass dieser Familienfreund den Zeitgeist in sich trägt. Die Politur des Kassenschlagers bringt viele  Neuerungen mit sich. Der ältere Bruder vom VW Touareg zeigt ungeahnte Stärken. Und das muss der Passat Variant auch: Denn die Konkurrenz drängt aus Korea auf den deutschen Markt.

Weiterentwicklung statt Neuerfindung beim Passat

Äußerlich eine Augenweide – stilvoll, elegant und im Trend – zeigt sich der VW Passat Variant. Mit seiner horizontalen Linienführung des Kühlergrills und den eleganten Chrom-Lamellen, gepaart mit der typisch-bulligen Front, schenkt dieses Mittelklasse-Fahrzeug so ziemlich jedem Familienvater die pure Erhabenheit. Die vor Kraft strotzende C-Säule ermöglicht einen nahtlosen Übergang zum Heck. Der Innenraum zeigt sich ordentlich, geräumig, wenn auch vielleicht ein bisschen spärlich. Hochwertige Materialien und klar gezeichnete Instrumente sorgen für entsprechende Seriosität.

Die Multifunktionsanzeige, „Premium“ verschafft dem Fahrer einen Überblick über die Fahrzeugdaten. Das Kombi-Auto verfügt über vier Leichtmetallräder mit dem VW-Zeichen, die einen luxuriösen Geist ausstrahlen. Am Komfort wurde beim VW Passat Variant nicht gespart: Eine elektronische Parkbremse entlastet dem Fahrer das Einparken erheblich und der Akustikkomfort schließt annähernd jedes ruhestörende Geräusch aus. Leider gibt es die vielen Komfortzusätze bei diesem Mittelklasse Kombi-Auto nicht gratis.

Alltagstauglichkeit beim Passat Variant bleibt erhalten

Der bodenständige 140 PS BlueMotion TDI, mit einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,0 Litern, sorgt für eine ausgeglichene Beschleunigungsfähigkeit. Ein Start-Stopp-System im VW Passat Variant sorgt für enorme Spritersparnisse. Es schaltet den Motor aus, wenn der Wagen steht und der Fuß von der Kupplung genommen wird. Mittels Bremsrückgewinnung wird bei diesem Mittelklasse-Fahrzeug die beim Bremsen frei werdende Energie in elektrische Energie umgewandelt. Das Kombi-Auto verfügt über einen Parkpiloten, der Familieneinkäufen Stress nimmt.

Eine schwenkbare Anhängerkupplung mit Zusatzbelastungen von bis zu 2.200 Kilogramm und ein Kofferraumvolumen von 600 Litern bis zu 1.700 bei vorgeklappter Rückbank beweisen die Alltagstauglichkeit des neuen Passats. Auch eine Müdigkeitserkennung wird serienmäßig mitgeliefert. Sie erkennt unkonzentriertes, abweichendes Fahrverhalten und sendet entsprechende Warnsignale, gefolgt von Pausenempfehlungen, welche auf der Anzeige zu sehen sind. Für einen Preis von 34.725 Euro kann man dieses Kombi-Auto erwerben, das mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis seinem Image weiterhin gerecht wird.

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