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Motorwäsche: Das müssen Sie beim Reinigen beachten

Die Laufleistung und Lebensdauer von Motoren wird durch eine Motorwäsche verlängert. Zudem sorgt die Motorreinigung auch für eine optische Aufwertung des Fahrzeugs.

Im Bereich der Autopflege gehört die Motorwäsche eher zu den seltener vorgenommenen Arbeiten. Manche Fahrzeugbesitzer würden sogar niemals auf die Idee kommen, den Motor reinigen zu lassen oder dies in eigener Regie zu tun.

Dabei ist eine Motorwäsche auch beim Kombi bestens für Reinigung und Konservierung geeignet. Unter dem Begriff Motorwäsche wird die Reinigung des Motorraumes eines Fahrzeuges verstanden.

Motorwäsche erhöht Chancen beim Autoverkauf

Motorwäsche mit aller Vorsicht

Motorwäsche mit aller Vorsicht

Sowohl innen als auch außen wird der Motor dabei von Schmutz und Ablagerungen, Staub, Salzen oder Marderkotresten befreit. Es ist nachgewiesen, dass sich das Reinigen des Motors positiv auf Laufleistung und Lebensdauer eines Motors auswirkt. Zudem werden Schadstoffemissionen und auch der Kraftstoffverbrauch vom Kombi-Auto gesenkt. Wenn ein Wiederverkauf des Fahrzeuges ansteht, ist eine Motorwäsche ebenfalls angezeigt, denn die Optikverbesserung durch den glänzenden Motor dient auch der Wertsteigerung. Es stellt sich die Frage, ob eine Motorwäsche lieber auf eigene Faust oder durch den Fachmann professionell ausgeführt werden soll. Schenkt man den Automobilherstellern Gehör, so raten diese fast immer davon ab, das Reinigen des Motors selbst zu übernehmen. Das liegt nicht zuletzt am fachgerechten Umgang mit den verwendeten Chemikalien und mit dem Hochdruckreiniger, die bei unsachgemäßer Anwendung leicht zu Schäden im Innenbereich des Motors führen können.

Vorsicht mit einem Dampfreiniger

Außerdem ist heute bei vielen Fabrikaten die Fahrzeugelektronik sehr feinfühlig. Dennoch ist es selbstverständlich möglich, die Motorwäsche im Kombi-Auto in eigener Regie durchzuführen. Nachdem der Motor zunächst mit einem geeigneten Kaltreiniger eingesprüht wurde, kommt der Dampfreiniger zum Einsatz. Hierbei ist Vorsicht walten zu lassen, um Steuergeräte wie Lichtmaschine oder Zahnriemen nicht zu beschädigen. Damit die Umwelt nicht belastet wird, sind die bei einer Motorreinigung entstehenden Abwässer fachgerecht zu entsorgen. Man sollte sich einen Ölabscheider besorgen, damit Ölreste und Schmutzwasser nicht in das Grundwasser gelangen können. Bevor die Motorinnenreinigung begonnen werden kann, sollte der Motor vom Kombi-Auto vorher auskühlen.

Motorwäsche: Ideal ist eine Versiegelung

Nun kommt ein spezieller Motorraum-Reiniger zum Einsatz, der in den Ölkreislauf vom Auto eingebracht wird und dort eine Zeit lang einwirkt. Danach beginnt bei laufendem Motor mittels Dampfstrahler die Reinigung. Ein Mindestabstand beim Reinigen des Motors von etwa 50 Zentimetern ist empfehlenswert, insbesondere sollte nicht direkt auf empfindliche Teile gezielt werden. Ein Hochdruck-Wasserschlauch ist zur Motorreinigung ungeeignet. Es kann anschließend mit Druckluft getrocknet und der Motorraum mit Schutzwachs gegen Schmutz versiegelt werden.

Kommentare
  • andi  07.03.2016

    Motorwäschen sind für die meisten menschen immernoch ein eingriff in unbekannte materie 🙂 hier ist es aber schön erklärt. ein nützliche ergänzung findet man auf http://autopflegebilliger.de/motorwaesche-ja-oder-nein-so-gelingt-die-motorwaesche/

    ich werde euren blog weiter verfolgen

    • Redaktion  07.03.2016

      Okay, in diesem Fall lasse ich den Link zu. Danke fürs Feedback. 🙂

  • agk  25.03.2016

    „…der in den Ölkreislauf vom Kombi-Auto eingebracht wird und dort eine Zeit lang einwirkt. “ Was soll den das heißen ? Ich soll Reiniger dort rein geben wo ich sonst Motorschmieröl auffülle (?), und dann außen den Motor mit einem Dampfstrahler reinigen. Das ist sinnleer, auch wird einen Absatz zuvor vor dem Dampfstrahler gewarnt wird. Ich verstehe das nicht.

    • Redaktion  28.03.2016

      Da haben Sie recht. Werden wir ändern.

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